WEB LEXIKON: Ein Blick zurück
Hauptseite | Aktueller Wikipedia-Artikel

Republik Irland



---Sidenote START---
(Details) (Details)
Amtssprachen Gälisch, Englisch
Hauptstadt Dublin
Präsidentin Mary McAleese
Ministerpräsident Bertie Ahern
Fläche 70.280 km²
Einwohnerzahl 3.969.558 (Stand Juli 2004)
Bevölkerungsdichte 55 Einwohner pro km²
Währung Euro
Zeitzone UTC
Nationalhymne Amhrán na bhFiann
Kfz-Kennzeichen IRL
Internet-TLD .ie
Vorwahl +353
Die Republik Irland (Éire) ist ein Inselstaat auf der gleichnamigen Insel Irland. Sie grenzt an das Vereinigte Königreich und ist Mitglied der Europäischen Union. Der Großteil der Bevölkerung bekennt sich zum Katholizismus.

Table of contents
1 Geographie und Klima
2 Geschichte
3 Regionen
4 Politik
5 Aktuelle Politik
6 Kultur
7 Weblinks

Geographie und Klima

Im Landesinneren der Insel finden sich überwiegend Ebenen, die nach außen von hügeligem Gebiet eingeschlossen sind. Der Fluss Shannon (an tSionnan), welcher von Nord nach Süd verläuft, ist der längste Fluss der Insel. In den Ebenen liegen eine große Zahl von Seen, die die Landschaft maßgeblich geprägt haben. Lough Neagh ist der bekannteste der irischen Seen. Über das Land verteilt gibt es eine Reihe von Nationalparks.

Hier fehlen ein paar Sätze über das Klima in der Republik Irland.

Geschichte

Die Geschichte Irlands beginnt mit der Besiedlung in der Steinzeit. Die Kelten bringen etwa 300 v. Chr. den Übergang von der Bronzezeit zur Eisenzeit. Schon zu Zeiten der Römer war die Insel Irland unter dem Namen Hibernia bekannt. Durch die Zeiten der Geschichte gab es eine Reihe von Königreichen und Fürstentümern in Irland.

Der Christianisierung durch St. Patrick, der bis heute die Stellung des Nationalheiligen der Iren inne hat, folgte die erste irische Blütezeit, die jäh durch die Züge der Wikinger unterbrochen wurde. Es folgte im Jahre 1169 die Eroberung durch die Normannen, die eine fortgesetzte Dominanz Irlands durch England einläutete.

Die Unabhängigkeit Irlands von England begann 1921 nach politischen und (para)militärischen Auseinandersetzungen (Nordirlandkonflikt). Die Nordirland betreffende Problematik wurde damals nicht gelöst, und überschattet die irisch-englische und innerirische Politik bis heute. Jedoch zeichnet sich seit dem Karfreitagsabkommen und dem Verzicht auf Nordirland durch die Republik Irland eine deutliche Entspannung ab.

Nach mehr als 300 Jahren britischer Herrschaft schied Irland schließlich am 18. April 1949 aus dem britischen Commonwealth aus. Die sechs nordirischen Grafschaften Antrim, Derry, Tyrone, Fermanagh, Armagh und Down verblieben im Vereinigten Königreich.

Regionen

Irland besteht ursprünglich aus 4 Provinzen, die sich nochmal in Bezirke (counties) aufspalten. Diese Bezirke spielen in dieser Form keine Bedeutung mehr für die Verwaltung des Staates - County Dublin etwa ist in vier Bezirke aufgegliedert. Sie spielen nur im Sport noch eine Rolle, da dieser in Irland auf kommunaler Basis organisiert ist.

Hauptartikel: Gliederung Irlands

Politik

Die Republik Irland hat das politische System einer parlamentarischen Demokratie. Der Präsident (Uachtaráin na hÉireann), das Staatsoberhaupt der Republik Irland, wird für sieben Jahre von der wahlberechtigten Bevölkerung gewählt und kann sein Amt höchstens für zwei Amtszeiten ausfüllen. Seine politische Macht ist nicht sehr hoch – im wesentlichen kommen ihm repräsentative und zeremoniale Aufgaben im Inland wie im Ausland zu. Er hat keinen Einfluss auf die Regierungspolitik; dieser begrenzte tagespolitische Spielraum bringt ihm aber hohe Akzeptanz ein.

Der Premierminister (Taoiseach) wird vom Parlament nominiert und vom Präsidenten ernannt. Üblicherweise ist er der Parteichef der stärksten Parlamentspartei bzw. der größten Koalitionspartei.

Das Parlament (Oireachtas) besteht aus zwei Kammern und dem Präsidenten: Dabei bildet der Senat (Seanad Éireann) das Oberhaus und das Repräsentantenhaus (Dáil Éireann) das Unterhaus. Der Senat besteht aus 60 Mitgliedern, von denen 11 durch den Premierminister ernannt und 49 von verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen gewählt werden (Landwirtschaft und Arbeiterschaft je 11, Industrie und Handel 9, Öffentliche Verwaltung 7, Universitäten 6 und Kultur und Erziehung 5). Diese Wahlen finden innerhalb von 90 Tagen nach der Auflösung des Repräsentantenhauses statt.

Das Unterhaus besteht aus 166 Mitgliedern, wobei die Zahl der Mitglieder von der Einwohnerzahl Irlands abhängt. Auf je 20.000 bis 30.000 Einwohner kommt ein Abgeordneter. Die Mitglieder des Unterhauses werden nach der übtragbaren Einzelstimmgebung (Single Transferable Vote) in 41 Wahlkreisen, in denen je zwischen drei und fünf Mandate zu vergeben sind, gewählt. Wahlen müssen innerhalb von 30 Tagen nach der Auflösung des Repräsentantenhauses stattfinden. Das Unterhaus wird derzeit für höchstens fünf Jahre gewählt, eine frühere Auflösung ist aber möglich.

Die Regierung (Án Rialtas) besteht aus höchstens 15 Mitgliedern. Dabei dürfen nicht mehr als zwei Minister aus dem Senat kommen, der Premier, der Stellvertreter des Premier und der Finanzminister müssen dem Repräsentantenhaus angehören.

Irische Parteien:

Irland stellt einen EU-Kommissar: David Byrne und den Präsidenten des Europaparlaments Pat Cox.

Aktuelle Politik

Am 29. März 2004 führte Irland als erstes EU-Land ein totales Rauchverbot in allen öffentlichen Einrichtungen ein. Nach einer Umfrage im vergangenen November hatten sich rund 80 Prozent der Bürger, darunter auch über 60 Prozent Raucher, für ein Rauchverbot ausgesprochen. Das Gesetz trat um 0:00 Uhr in Kraft. Ein Teil der 10.000 Pubbesitzer befürchtet, nicht nur mit Einkommensverlusten, sondern, bei Missachtung des Gesetzes, auch mit einer Strafe von bis zu € 3.000 rechnen zu müssen. Laut Kommissar Byrne entstehen jedoch völlig neue Umsatzchancen, so werden zukünftig auch Personengruppen ein Pub besuchen, die dies vorher nie getan hätten.

Um die Einhaltung zu überwachen, wurden rund 400 amtliche Kontrolleure eingestellt. Das Verbot gilt nicht für Hotelzimmer, Gefängnisse und psychiatrische Anstalten.

Mit dieser Entscheidung will Irland eine Vorreiterrolle in Europa einnehmen und hofft auf ähnliche Reaktionen anderer Staaten.

Am 25./26. Juni 2004 besucht der US-Präsident George W. Bush für 18 Stunden Irland. Er trifft mit dem irischen Premierminister Bertie Ahern zusammen und bespricht zusammen mit seiner Führungscrew die europäisch-amerikanische Beziehungen. 6000 Polizisten und die Armee sorgen für die Sicherheit des Präsidenten, während einige Tausend Demonstranten gegen die Politik von Bush am Flughafen Shannon auf die Straße gehen.

Hier gibts noch viel zu tun... Tipp:

Kultur

Bekannte Iren

Bekannte Persönlichkeiten, die in Irland leben

Wahrzeichen

Weblinks


Europäische Union / Europa / Staaten der Welt
Belgien | Dänemark | Deutschland | Estland | Finnland | Frankreich | Griechenland | Großbritannien und Nordirland | Irland | Italien | Lettland | Litauen | Luxemburg | Malta | Niederlande | Österreich | Polen | Portugal | Schweden | Slowakei | Slowenien | Spanien | Tschechien | Ungarn | Zypern




     
Das Web Lexikon "Ein Blick zurück" bietet die Moeglichkeit auf einfache Art und Weise in den "alten" Wikipedia-Beiträgen zu blättern. Das Lexikon spiegelt den Stand der freien Wikipedia-Enzyklopädie vom August 2004 wider. Sie finden hier in rund 120.000 Artikel aus dieser Zeit Informationen, Erklärungen, Definitionen, Empfehlungen, Beschreibungen, Auskünfte und Bilder. Ebenso kommen Begriffserklärung, Zusammenfassung, Theorie, Information, Beschreibung, Erklärung, Definition und Geschichte nicht zu kurz. Ein Lexikon das Auskunft, Bericht, Hinweis, Bedeutung, Bild, Aufklärung, Darstellung und Schilderung zu unterschiedlichsten Themen kompakt auf einer Seite bietet.
Impressum ^ nach oben ^