WEB LEXIKON: Ein Blick zurück
Hauptseite | Aktueller Wikipedia-Artikel

Globale Erwärmung



Die globale Erwärmung ist ein weltweites Klimaphänomen, das den Anstieg der durchschnittlichen, globalen Oberflächentemperatur bezeichnet. Dabei wird nicht die Klimageschichte der Erde in ihrer Gesamtheit betrachtet, sondern insbesondere die letzten 150 Jahre. Um dieses Phänomen zu erklären, werden sowohl natürliche als auch durch den Menschen verursachte Gründe in Betracht gezogen. Die Bezeichnung wurde im Verlauf der 1980er und 1990er Jahre geprägt. Vor dieser Zeit war man in der Wissenschaft vom umgekehrten Effekt, einer langsamen Abkühlung der Erdoberfläche, überzeugt.

Wissenschaftler glauben heute im Allgemeinen, dass die gestiegene Konzentration der vom Menschen verursachten Treibhausgase in der Atmosphäre dabei eine wichtige Rolle spielt. Dies bezeichnet man als anthropogenen Treibhauseffekt, bei dem die Erdatmosphäre, die in Wärme umgewandelte Strahlung der Sonne in erhöhtem Maße absorbiert, und damit die Erdoberfläche wärmer wird als bei einer ungestörten Atmosphärenzusammensetzung.

Der natürliche Treibhauseffekt, durch naturgegebene Klimagase, ist hingegen für die Entwicklung höherer Lebewesen von entscheidender Bedeutung. Ohne diesen, seit Entstehung der Erde wirksamen Effekt, läge die jährliche Durchschnittstemperatur der Erde bei ca. -18 Grad Celsius. Sie wäre deshalb für die meisten Lebewesen unbewohnbar.

Als Hauptbeweis für die derzeitige globale Erwärmung werden die weltweiten Temperaturmessungen seit 1860 herangezogen. Die Daten zeigen, korrigiert um den städtischen Aufwärmungseffekt, dass die durchschnittliche Temperatur an der Oberfläche im 20. Jahrhundert um 0,6 °C ± 0,2 °C zugenommen hat. Die größte Erwärmung fand in zwei Perioden statt: 1910 bis 1945 und 1976 bis 2000. (Quelle: IPCC)

Weitere Indizien sind die beobachteten Veränderungen des Umfangs von Schneedecke und Eis an den Polen, des globalen Meeresspiegels, des Niederschlags, der Wolkendecke, El Niño, Gletscherschmelze und extreme Wetter-Ereignisse im 20. Jahrhundert. Satellitendaten zeigen beispielsweise eine zehnprozentige Verringerung der Schneedecke seit den späten 1960ern, die Ausdehnung des Packeises im Frühling und Sommer der nördlichen Hemisphäre hat seit den 1950ern um 10 % bis 15 % abgenommen, und es gab einen ausgedehnten Rückzug der Berggletscher in nicht polaren Regionen im ganzen 20. Jahrhundert. (Quelle: IPCC)

Table of contents
1 Ursachen
2 Klimamodelle
3 Auswirkungen
4 Die Arbeit des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change)
5 Die Rahmenvereinbarung der Vereinigten Nationen über Klimaveränderungen und das Kyoto-Protokoll
6 Weitere Zusammenhänge
7 Was kann man selbst gegen die Klimaerwärmung tun?
8 Großtechnische Lösungsansätze
9 Weblinks

Ursachen

Veränderungen des Erd-Klimas treten hauptsächlich durch die Veränderlichkeit der Sonneneinstrahlung auf. Die Sonneneinstrahlung verändert sich im Wesentlichen durch die elfjährigen Sonnenfleckenzyklen, durch die Überlagerung verschiedener Präzessions-Bewegungen der Erdachse sowie durch die wechselnde Wolkenbedeckung der Erdoberfläche. Sporadisch auftretende Ereignisse, wie Vulkanausbrüche oder Meteoriteneinschläge haben in der Klimageschichte der Erde teils dramatische Auswirkungen gehabt. Als weiterer wichtiger Einflussfaktor gilt die landwirtschaftliche und industrielle Tätigkeit des Menschen.

Ein weiterer Einflussfaktor betrifft die Wolkenbildung durch die Bildung von Kondensationskeimen durch kosmische Höhenstrahlung. Untersuchungen des Max-Planck-Institutes für Aeronomie (ETH Zürich) zufolge ist der Anteil von in der Erdatmosphäre eintreffenden kosmischen Partikeln stark abhängig von Wechselwirkungen zwischen dem Magnetfeld der Sonne, dem Erdmagnetfeld und dessen Verformung durch den Sonnenwind. Starke Sonnenaktivität führt zu einer Verringerung der auf die Erde treffenden kosmischen Strahlung. Damit nimmt auch die Bewölkung ab, so dass die Temperatur dort ansteigt. Bei schwacher Sonnenaktivität und einem schwächerem solaren Magnetfeld kann permanent vorhandenene, energiereiche Strahlung aus dem Weltall tiefer in die Erdatmosphäre eindringen und dort zur Bildung von Höhenwolken beitragen. Dies hat zur Folge, dass die solare Einstrahlung sinkt und die Erde tendenziell abkühlt. 1 2

Diese Zusammenhänge sind komplex und wurden lange vernachlässigt, insbesondere auch deshalb, weil gängige Rechenmodelle Einflussfaktoren wie Höhenwolken und die dadurch verringerte Sonneneinstrahlung weitgehend außer acht lassen. Über die planetare Wolkenbedeckung standen und stehen nur sehr spärliche Daten zur Verfügung.

Menschengemachte Faktoren sind verknüpft mit der Veränderung der Umwelt durch den Menschen, zum Beispiel durch die Emission von Treibhausgasen, durch die Verminderung der Ozonschicht in der Stratosphäre, durch Abholzung der Regenwälder und die Emission von Aerosolen wie Sulfate. (Quelle: IPCC)

Weitere Einflüsse entstehen durch die Verbrennung von natürlichen und kohlendioxidneutralen Brennstoffen (Holz, Dung), welche einen erheblichen Aerosoleintrag bewirken. Insbesondere Asien, Indien und Afrika sind davon betroffen. Schwebende Kohlenstoffpartikel verhindern eine Wolkenbildung und erhöhen so die örtliche Einstrahlung.

Wissenschaftler stimmen zu, dass innere Faktoren und natürliche äußere Faktoren zu signifikanten Änderungen des Klimas führen können. Im vergangenen Jahrtausend gab es eine Warmzeit im Mittelalter und eine kleine Eiszeit, deren Ausschlag in etwa gleich groß war wie die momentane Erwärmung. Die kleine Eiszeit ist gewöhnlich verknüpft mit der Reduktion der Sonnenaktivität oder mit den Auswirkungen eines großen Vulkanausbruchs. In der Vergangenheit haben einige Wissenschaftler behauptet, dass die beobachtete Erwärmung nur eine "Erholung" von der kleinen Eiszeit ist. (Quelle: The Sceptical environmentalist)

Seit Beginn der Industriellen Revolution wurden große Mengen an Treibhausgasen durch den Menschen emittiert. Seit 1750 ist die Kohlenstoffdioxidkonzentration um 31 % gestiegen, Methan sogar um 151 %, Stickstoffoxide um 17 % und bodennahes Ozon um 36 %. (Quelle: IPCC) Zu etwa 20% trägt Methangas zur globalen Erwärmung bei. Es entstammt hauptsächlich dem Verdauungsvorgang der in Massentierzucht gehaltenen Rinder, Schafe und Ziegen, diese stossen häufig auf und entlassen das Gas dabei an die Umwelt. Auch der Reisanbau ist wesentlicher Mitverursacher der Methangasemmisionen, zusammen mit der Tierzucht wird hier ca. 90% des Methangasaufkommens erzeugt.

Der größte Teil dieser Gase wurde durch Verbrennung von fossilen Brennstoffen verursacht. Auch die Abholzung von Wäldern in Sibirien, Nordamerika, Südeuropa oder in den Tropen hat wahrscheinlich dazu beigetragen, denn alte Wälder speichern viel Kohlenstoff. Jedoch tragen junge Wälder in Nordamerika und Russland dazu bei, Kohlenstoffdioxid zu absorbieren und seit 1990 ist die Menge des aufgenommenen Kohlenstoffs größer als die durch Abholzung freigesetzte Menge. Nicht der ganze Kohlenstoffdioxidausstoß sammelt sich in der Atmosphäre an, die Hälfte wird durch Wälder und Meere aufgenommen. (Siehe Kohlenstoffkreislauf). Ca. 20% Anteil haben die Abgase von Verbrennungsmototren von Autos.

Klimamodelle

Klimasimulationen zeigen, dass die Erwärmung von 1910 bis 1945 durch natürliche Phänomene erklärt werden kann (Schwankungen der Sonnenstrahlung), aber die Erwärmung von 1976 bis 2000 ist nur im Zusammenhang mit menschgemachten Treibhausgasen erklärbar. Deshalb ist eine Mehrheit der Wissenschaftler heute davon überzeugt, dass der Großteil der Erwärmung wahrscheinlich auf die steigenden Treibhausgas-Konzentrationen zurückzuführen sind.

Diese Folgerung beruht auf der Genauigkeit der Modelle und der richtigen Einschätzung der äußeren Faktoren. Die Mehrheit der Wissenschaftler stimmt zu, dass wichtige Klimabesonderheiten nicht in den Klimamodellen berücksichtigt werden, dass sich aber mit besseren Modellen nicht unbedingt die Voraussage ändert.

Klimakritiker verweisen auf die Mängel der Modelle und ungenügend berücksichtigte externe Faktoren, die die Schlussfolgerung verändern würden. Aus Sicht der Klimakritiker sind die Klimasimulationen nicht in der Lage, Partikel, Wasserdampf oder Wolken und vor allem dynamische Rückkopplungseffekte (beispielsweise Ein- und Auslagerung von CO2 in Abhängigkeit von Meeres-Strömungen und Wasser-Temperatur, CO2-Absorptionsverhaltensverhalten von Meeres-Plankton, CO2-Absorption durch Ausweitung von Vegetation und anderem) erfolgreich in die Modelle zu integrieren. Klimakritiker gehen auch davon aus, dass die Sonne einen größeren Einfluss an der globalen Erwärmung hat als bisher angenommen. Einige indirekte solare Effekte könnten sehr wichtig sein, seien aber in den Modellen nicht berücksichtigt. Sie verweisen auf die wechselvolle Klimageschichte der Erde, die sowohl CO2-Konzentrationen bis zu 15 % (heute 0,035 %) sowie extreme Warm- und Kaltzeiten aufweist (zum Beispiel eisfreie Pole). Diese erheblichen Klimaänderungen seien gänzlich ohne menschlichen Einfluss entstanden. Daraus ergebe sich die Schlussfolgerung, dass der menschgemachte Anteil an der globalen Erwärmung niedriger sei als bisher angenommen. (Quelle: The Sceptical Enviromentalist)

Auswirkungen

Hochrechnungen der Zuwachsraten aller Treibhausgase würden je nach angewandtem Modell bis 2030 die globale Temperatur um 1 bis zu 5 Grad erhöhen.

Aufgrund der potentiellen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit, die Wirtschaft und die Umwelt, ist die globale Erwärmung von großem Interesse. Einige Umweltveränderungen wurden schon beobachtet und auf die globale Erwärmung zurückgeführt. Die oben erwähnten abgeleiteten Belege (verringerte Schneebedeckung, steigender Meeresspiegel, Gletscherschmelze, Wetteränderungen) sind Beispiele für jene Konsequenzen der globalen Erwärmung, die nicht nur Aktivitäten des Menschen beeinflussen, sondern auch die Ökosysteme. Steigende Temperaturen weltweit bedeuten wahrscheinlich, dass Ökosysteme sich verändern. Vielleicht werden manche Spezies aus ihren Lebensräumen verdrängt (vielleicht sogar aussterben), während sich andere unter den veränderten Bedingungen ausbreiten. Jedoch könnte die globale Erwärmung auch positiv sein, da höhere Temperaturen und höhere Kohlenstoffdioxidkonzentrationen die Produktivität der Ökosysteme verbessern könnte. Satellitendaten zeigen, dass die Produktivität sich auf der Nordhalbkugel seit 1982 erhöht hat.

Eine andere große Sorge ist die Erhöhung des Meeresspiegels. Der Meeresspiegel ist um 1 cm bis 2 cm pro Jahrzehnt gestiegen, und einige kleine Länder im Pazifischen Ozean befürchten, dass sie im Meer versinken, falls der Anstieg nicht gestoppt wird. Die globale Erwärmung führt zum Anstieg des Meeresspiegels, weil sich das Meerwasser ausdehnt. Außerdem sorgen sich manche Wissenschaftler, dass Gletscher und Polkappen schmelzen könnten. Der Meeresspiegel würde als Konsequenz einige Meter ansteigen. Momentan erwarten die Wissenschaftler keinen deutlichen Anstieg in den nächsten hundert Jahren.

Durch die Erwärmung des Klimas steigt die Verdunstung, was zu stärkeren Niederschlägen, Erosion und zur Verstärkung des Treibhauseffektes durch gasförmigen Wasserdampf führt. Viele Menschen glauben, dass eine weitere globalen Erwärmung die Zunahme extremer Wetterbedingungen verursachen wird.

Die globale Erwärmung kann auch weniger offensichtliche Wirkungen haben. Der Golfstrom hängt von Temperaturunterschieden und dem Salzgehalt des Wassers ab. Temperaturveränderungen oder Verringerung des Salzgehalts durch schmelzende Eisberge könnten zu seinem Zusammenbruch führen. Dies hätte dann einen Kälteeinbruch in Westeuropa, insbesondere in Norwegen und Großbritannien zur Folge.

Weitere Folgen:

Die Arbeit des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change)

Da dies auch für ein wichtiges politsches Thema gehalten wird, hat man international den Zwischenstaatlichen Ausschuss für Klimaänderung Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) eingerichtet. Der IPCC untersucht und bewertet für seine Berichte weltweit die Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Klimaänderungen.

Die IPCC-Aussagen basieren auf mehreren Klimamodellen, die 35 verschiedene Emissionsszenarien einbeziehen. Diese Szenarien ergeben sich aus unterschiedlich vorhergesagten Mengen von Treibhausgasen und Aerosolen, die vom Menschen verursacht werden. Die Daten berücksichtigen dabei auch die Vorhersagen von Ökonomischen Modellen.

Im letzten IPCC-Bericht wird als Bandbreite aller Modelle und aller Szenarien im Zeitraum von 1990 bis 2100 eine Oberflächentemperaturerhöhung von 1,4 °C bis 5,8 °C und eine Erhöhung des Meeresspiegels von 0,1 m bis 0,9 m projiziert.

Die Aussagen des IPCC-Berichts von 2001 werden derzeit nur von einer Minderheit (etwa 1 %) der beteiligten Wissenschaftler abgelehnt. Das IPCC erkennt die Notwendigkeit von besseren Modellen und einem besseren Verständnis von einigen Klimaphänomenen. Klimakritiker glauben, dass die Daten nicht ausreichen, um die Rolle von Treibhausgasen bei der Klimaveränderung zu belegen. Ihrer Ansicht nach wird aufgrund einiger Schwächen in den Modellen die Sensibilität des Klimas gegenüber Treibhausgasen überschätzt und manche äußeren Faktoren unterschätzt.

Das IPCC berücksichtigt auch die von den erwarteten Klimaänderungen verursachten Folgen für die Zivilisation, und wägt die Kosten der erwarteten Folgen gegen die Kosten der vorgeschlagenen Maßnahmen ab.

Die Rahmenvereinbarung der Vereinigten Nationen über Klimaveränderungen und das Kyoto-Protokoll

Auch wenn Zweifel über ihr Ausmaß bestehen, wird die globale Erwärmung durch die Allgemeinheit zur Kenntnis genommen und von manchen politischen Führern als Bedrohung angesehen. Es wurden Reduktionen der Emissionen von Treibhausgasen vorgeschlagen. Nur eine weltweite Übereinkunft kann die Emissionen verringern. Das Kyoto-Protokoll wurde von allen industrialisierten Staaten unterschrieben, die darin übereinstimmten, die Emissionen auf einen Pegel unterhalb von 1990 zu reduzieren. Entwicklungsländer wurden von dieser Regel befreit. Die Vertreter der USA - in diesem Land entstehen 1/3 der Treibhausgase - verließen das Kyoto-Protokoll, noch bevor es vom Kongress ratifiziert werden konnte. Diese Entscheidung von Präsident George W. Bush ist international sehr umstritten. Die weltweit größten Emittenten USA, Russland, China und Indien sind zusammen für ca. 50 % der Gesamtemissionen verantwortlich, die beiden letzteren aber bis zum Jahre 2013 von einer Reduzierungspflicht ausgenommen.

Umstritten sind andererseits auch die Berechnungsmethoden im Kyoto-Protokoll: Hier wurde nicht nur die Höhe des Kohlenstoffdioxid-Ausstoßes pro Staat festgeschrieben, sondern auch dessen Absorption durch die Biosphäre (hier: Felder, Wälder und Wiesen) einbezogen. Wie viel Kohlenstoffdioxid die Biosphäre bindet und über welchen Zeitraum diese Bindung wirksam ist, ist wissenschaftlich allerdings ungeklärt. Russland wurde angesichts seiner großflächigen Wälder im Kyoto-Protokoll dennoch eine Gutschrift von jährlich 17 Megatonnen Kohlenstoffdioxid zugestanden. Dieses Angebot wurde im Laufe der Verhandlungen auf das Doppelte erhöht. Eine wissenschaftliche Basis für diese Zahlen gibt es nicht. Diese Anrechnung von Waldflächen wurde nachträglich hinzugefügt, um Zweifler zu überzeugen.

Weitere Zusammenhänge

Befürworter von Maßnahmen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen stellen diese Maßnahmen in Zusammenhang mit anderen Initiativen zum Umweltschutz, und weisen hin auf positive Nebeneffekte bei der Luftreinerhaltung (etwa in Städten).

Gegner von Maßnahmen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen (Klimakritiker) halten nicht nur den Einfluss des Menschen auf die globale Erwärmung für vernachlässigbar, sondern sie betonen auch, dass der Mensch keinesfalls diese Änderungen aufhalten kann. Es wird bemängelt, dass erhebliche finanzielle Mittel in einem "aussichtslosen" Projekt gebunden werden, obwohl sie an anderer Stelle nötiger gebraucht würden.

Sie weisen auf die Kosten für die Industrie und den Einzelnen hin und sagen ein vermindertes wirtschaftliches Wachstum voraus. Ein kritischer Punkt ist vor allem, dass im allgemeinen Bewusstsein der Bevölkerung nicht präsent ist, wie erheblich der Verzicht auf fossile Brennstoffe sein müsste, um eine signifikante Änderung des Klimas zu bewirken.

Der als Idealfall vorzustellende vollständige Verzicht von fossilen Brennstoffen führt nach gängiger Lehrmeinung wegen der Trägheit des Abbaus von Klimagasen mindestens noch eine Generation lang (ca. 50 Jahre) zu weiterem Temperaturanstieg. Der Verzicht dürfte aber praktisch jeden Anwendungsfall menschlicher Technologie außer Betrieb setzen. Die Folgen für die Zivilisation wären unkalkulierbar. Ersatztechnologien müssten mit Hilfe fossiler Brennstoffe noch vor deren Ende entwickelt und gebaut werden, was viele Experten schon heute für unmöglich halten. Der gänzliche Verzicht auf klimarelevante, fossile Energieträger würde das heutige Wirtschaftssystem kollabieren lassen.

Was kann man selbst gegen die Klimaerwärmung tun?

Großtechnische Lösungsansätze

Weblinks

Siehe auch Kohlenstoffzyklus, Klimageschichte, Klimawandel, Klimaschutzpolitik, Treibhauseffekt, Treibhausgas, Treibhauspotential, Association of Small Countries, Klimakritiker, Kyoto-Protokoll, Klimarahmenkonvention, Emissionsrechtehandel, Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC)




     
Das Web Lexikon "Ein Blick zurück" bietet die Moeglichkeit auf einfache Art und Weise in den "alten" Wikipedia-Beiträgen zu blättern. Das Lexikon spiegelt den Stand der freien Wikipedia-Enzyklopädie vom August 2004 wider. Sie finden hier in rund 120.000 Artikel aus dieser Zeit Informationen, Erklärungen, Definitionen, Empfehlungen, Beschreibungen, Auskünfte und Bilder. Ebenso kommen Begriffserklärung, Zusammenfassung, Theorie, Information, Beschreibung, Erklärung, Definition und Geschichte nicht zu kurz. Ein Lexikon das Auskunft, Bericht, Hinweis, Bedeutung, Bild, Aufklärung, Darstellung und Schilderung zu unterschiedlichsten Themen kompakt auf einer Seite bietet.
Impressum ^ nach oben ^