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Kreis Nordfriesland



Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Verwaltungssitz: Husum
Fläche: 2.046,98 km²
Einwohner: 165.795 (30.6.2002)
Bevölkerungsdichte: 81 Einw./km²
KFZ-Kennzeichen: NF
Website: http://www.nordfriesland.de/
Karte

Der Kreis Nordfriesland ist der nördlichste Landkreis Deutschlands. Gemessen an seiner Fläche ist er nach dem Kreis Rendsburg-Eckernförde und dem Kreis Schleswig-Flensburg der drittgrößte Landkreis von Schleswig-Holstein. Gleichzeitig ist er die Heimat der authochtonenen Minderheit der Nordfriesen.

Table of contents
1 Geografie
2 Verkehr
3 Geschichte
4 Wappen
5 Wirtschaft
6 Kultur
7 Städte und Gemeinden
8 Sonstiges
9 Weblinks

Geografie

Der Kreis Nordfriesland liegt im Nordwesten des Landes und wird im Norden von Dänemark, im Osten vom Kreis Schleswig-Flensburg (der Fluss Treene bildet teilweise die natürliche Grenze) und im Süden vom Kreis Dithmarschen (die Eider bildet hier die natürliche Grenze) begrenzt. Im Westen hat der Kreis eine Küste entlang der Nordsee.

Zum Kreisgebiet Nordfriesland gehört auch das Wattenmeer mit den zehn Halligen und den nordfriesischen Inseln Amrum, Föhr, Pellworm und Sylt sowie den Halbinseln Nordstrand und Eiderstedt. Diese liegen im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Die Nordspitze der Insel Sylt, der Ellenbogen, ist gleichzeitig der nördlichste Punkt Deutschlands. Die höchsten Erhebungen im Kreis sind der Stollberg mit 44 m ü. NN und die Uwe-Düne in Kampen auf Sylt mit 52,5 Metern über Normalnull.

Geschichte

Die politische Geschichte Nordfrieslands war bis zum Jahr 1864 eng mit der des Königreiches Dänemark und des Herzogtums Schleswig verbunden.

Im Jahr 1867 wurde Schleswig-Holsteins ein Teil Preußens. Die Verwaltung an der Westküste nördlich der Eider gliederte sich in die Kreise Eiderstedt, Husum und Tondern. Nach dem Ersten Weltkrieg gab es im Jahr 1920 eine Volksabstimmung über die Gebietzugehörigkeit Tonderns. Als Ergebnis dieser Volksabstimmung wurde der Kreis Tondern geteilt. Nordtondern kam an Dänemark, Südtondern verblieb bei Schleswig-Holstein, daher wurde der bisherige Kreis Tondern künftig mit "Kreis Südtondern" bezeichnet.
Im Rahmen der Kreisreform in Schleswig-Holstein wurden 1970 die 3 Landkreise Eiderstedt, Husum und Südtondern zum neuen "Kreis Nordfriesland" mit Sitz in Husum vereinigt.

Wappen

(hier Bild des Wappens einfügen) ...

Wirtschaft

Das wirtschaftliche Leben wird durch die Landwirtschaft, die Fischerei, das mittelständische Handwerk sowie in hohem Maße durch den Fremdenverkehr bestimmt.

Kultur

Trotz insgesamt neun verschiedener friesischer Dialekte bildete Nordfriesland eine kulturelle Einheit. Gemeinsam haben die Nordfriesen ihren ständigen Kampf gegen die Nordsee, deren Sturmfluten die Menschen bedrohte.
Die besondere kulturelle Vielfalt Nordfrieslands spiegelt sich auch in den Sprachen wieder. Neben dem erwähnten Friesisch wird natürlich Hochdeutsch, Plattdeutsch, Sønderjysk (ein plattdänischer Dialekt) und Dänisch gesprochen.
Die Friesen kamen in zwei Einwanderungswellen: im 7. Jahrhundert und 8. Jahrhundert überwiegend auf die Inseln Amrum, Föhr, Sylt und Helgoland sowie im 11. Jahrhundert auf das Festland.

Städte und Gemeinden

Städte und amtsfreie Gemeinden

  1. Bredstedt, Stadt
  2. Garding, Stadt
  3. Husum, Kreisstadt
  4. Leck
  5. List (Sylt)
  6. Niebüll, Stadt
  7. Reußenköge, Verwaltung wird von der Stadt Bredstedt wahrgenommen
  8. St. Peter-Ording
  9. Tönning, Stadt
  10. Westerland, Stadt
  11. Wyk auf Föhr, Stadt

Sonstige (amtsangehörige) Stadt
  1. Friedrichstadt

Ämter (125 amtsangehörige Gemeinden)
  1. Amrum (Insel Amrum mit den Gemeinden Nebel, Norddorf, Wittdün)
  2. Bökingharde (Dagebüll, Galmsbüll, Risum-Lindholm, Stedesand)
  3. Bredstedt-Land (Ahrenshöft, Almdorf, Bohmstedt, Breklum, Drelsdorf, Goldebek, Goldelund, Högel, Joldelund, Kolkerheide, Lütjenholm, Sönnebüll, Struckum, Vollstedt)
  4. Eiderstedt (Grothusenkoog, Kirchspiel Garding, Katharinenheerd, Kotzenbüll, Norderfriedrichskoog, Oldenswort, Osterhever, Poppenbüll, Tating, Tetenbüll, Tümlauer Koog, Vollerwiek, Welt, Westerhever)
  5. Föhr-Land (Alkersum, Borgsum, Dunsum, Midlum, Nieblum, Oevenum, Oldsum, Süderende, Utersum, Witsum, Wrixum)
  6. Friedrichstadt (Drage, Friedrichstadt, Koldenbüttel, Seeth, Uelvesbüll, Witzwort)
  7. Hattstedt (Arlewatt, Hattstedt, Hattstedtermarsch, Horstedt, Olderup, Schobüll, Wobbenbüll)
  8. Karrharde (Achtrup, Bramstedtlund, Enge-Sande, Karlum, Klixbüll, Ladelund, Sprakebüll, Stadum, Tinningstedt, Westre)
  9. Landschaft Sylt (Hörnum (Sylt), Kampen (Sylt), Rantum (Sylt), Sylt-Ost, Wenningstedt-Braderup (Sylt))
  10. Nordstrand (Elisabeth-Sophien-Koog, Nordstrand)
  11. Pellworm (Gröde, Hooge, Langeneß, Pellworm)
  12. Stollberg (Bargum, Bordelum, Langenhorn, Ockholm)
  13. Süderlügum (Bosbüll, Braderup, Ellhöft, Holm, Humptrup, Lexgaard, Süderlügum, Uphusum)
  14. Treene (Fresendelf, Hude, Mildstedt, Oldersbek, Ostenfeld (Husum), Ramstedt, Rantrum, Schwabstedt, Simonsberg, Süderhöft, Südermarsch, Winnert, Wisch, Wittbek)
  15. Viöl (Ahrenviöl, Ahrenviölfeld, Behrendorf, Bondelum, Haselund, Immenstedt, Löwenstedt, Norstedt, Oster-Ohrstedt, Schwesing, Sollwitt, Viöl, Wester-Ohrstedt)
  16. Wiedingharde (Aventoft, Emmelsbüll-Horsbüll, Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog, Klanxbüll, Neukirchen, Rodenäs)

Weblinks

Kreise und kreisfreie Städte in Schleswig-Holstein
Dithmarschen | Flensburg | Herzogtum Lauenburg | Kiel | Lübeck | Neumünster | Nordfriesland | Ostholstein | Pinneberg | Plön | Rendsburg-Eckernförde | Schleswig-Flensburg | Segeberg | Steinburg | Stormarn



     
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