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Titicaca-See



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Daten
Name: Titicaca-See'
Lage: zw. Peru und Bolivien
Fläche 8.288 km²
maximale Tiefe: 281 m
Zuflüsse: ?
Abflüsse: Río Desaguadero
Höhe über NN: 3.810 m
Größere Städte am Ufer: Puno
Besonderheiten: größter Gebirgssee
Der Titicaca-See ist Südamerikas größter See, mit einer Fläche von 8.288 Quadratkilometern ist er fast 13 Mal so groß wie der Bodensee.

Er befindet sich auf dem Altiplano, der Hochebene der Anden; der westliche Teil des Sees gehört zu Peru, der östliche zu Bolivien. Der Titicaca-See ist das höchstgelegene kommerziell schiffbare Gewässer der Erde. Er liegt auf einer Höhe von 3821 m über dem Meeresspiegel, ist 194 km lang, 65 km breit und hat eine mittlere Tiefe von 140 bis 180 m, eine maximale Tiefe von 280 m (obwohl einige Einheimische behaupten, er wäre bodenlos). Mehr als 25 Flüsse fließen in den See Titicaca. Es gibt eine Vielzahl großer und kleiner Inseln, von denen einige Relikte der Inka-Kultur beherbergen, z.B. die Isla del Sol.

Trotz der mit 10-12° sehr niedrigen Jahresdurchschnittstemperatur des Wassers stellt der Titicaca-See einen großen Wärmespeicher dar, so dass um den See Kartoffeln, Gerste, Mais und Quinoa gedeihen. Die Region um den Titicaca-See wird als das Ursprungsgebiet des Kartoffelanbaus angesehen.

Eine wichtige Nahrungsquelle für die Bevölkerung am Titicaca-See stellt der Fischreichtum dar.

Die Herkunft des Namens Titicaca ist nicht sicher bekannt. Er soll auf zwei Aymara-Wörter beruhen: titi heißt Große Katze und kak heißt Felsen. Frei übersetzt bedeutet es "Puma-Felsen". Eine liegende Katze ist auch zu erkennen, wenn die Landkarte mit dem See auf den Kopf gestellt wird.

Auf dem See lebt das Volk der Uros auf schwimmenden Inseln. Ganz aus Totora-Schilf bauen sie nicht nur die Inseln, sondern auch die Hütten und die Boote. Die Inkas konnten die Uros nie besiegen. Immer wenn ein Angriff drohte, zogen sie sich mit den Inseln auf das Innere des Sees zurück. Die heutigen Nachfahren der Uros leben auf dem Festland, die schwimmenden Inseln sind reine Touristenziele geworden.

Etwa 1600 Aymaras leben heute noch auf der Insel Taquile. Das Volk auf der 5,5 km langen und 1,6 km breiten Insel wurde erst spät entdeckt, weil sie sich bei der Ankunft von Fremden versteckten. Berühmt sind die Inselbewohner heute wegen der prachtvoll gewebten Tücher und Kleidungsstücke.




     
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