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Goldenes Zeitalter (Weißrussland)



In der weißrussischen Geschichtsschreibung (Geschichte Weißrusslands) ist gelegentlich von einem Goldenen Zeitalter die Rede, obwohl es bis 1918 nie einen weißrussischen Staat gab.

Gemeint ist mit dem Goldenen Zeitalter in diesem Zusammenhang die Zugehörigkeit Weißrusslands zum Großfürstentum Litauen, kurz nach dessen Vereinigung 1386 mit Polen unter den Jagellonen (Geschichte Litauens, Geschichte Polens). Damals war entweder die Landesbezeichnung Weißruthenien oder Belarus üblich (Heute ist Belarus wieder der offizielle Landesname in der weißrussischen Sprache). Zu dieser Zeit stellte die weißrussischsprachige Bevölkerung die Oberschicht im litauischen Landesteil der Doppelmonarchie - sowohl in politischer als auch wirtschaftlicher Hinsicht. Die weißrussische Sprache war Kanzleisprache (= Amtssprache) in Litauen. In dieser Zeit erlebten die weißrussischen Städte (Minsk, Wizebsk, Polazk, Homel, Pinsk) und auch die weißrussische Kultur eine Blütezeit.

Diese Blütezeit endete mit der Zentralisierung des ursprünglichen Doppelstaates zugunsten der polnischen Reichshälfte und endgültig mit den polnischen Teilungen und der Zugehörigkeit Weißrusslands zu Russland.




     
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