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Tourismus in Peru



Peru ist ein Andenstaat, der am Pazifik gelegen, bis hinunter ins Amazonasbecken (Iquitos) reicht. Hauptstadt von Peru ist Lima.

An der Grenze zu Bolivien liegt der Titicacasee, der auf etwa 4000 m am höchsten gelegene schiffbare See der Erde (ein See in Nepal liegt zwar höher, ist aber bis auf wenige Wochen vereist).

In Nasca an der Pazifikküste befinden sich die Nascalinien, in der Wüste gescharrten Scharrbilder der Nasca, die am besten vom Flugzeug aus besichtigt werden. Diese wurden von der deutschen Forscherin Maria Reiche erforscht.

In Arequipa, der so genannten "weißen" Millionenstadt in 2350 m Höhe, ist der Kolonialstil der Stadt, das Kloster Catalina und die Kathedrale sehenswert. Auch Ausflüge zum Colca Canon, der tiefsten Bergschlucht (streitig), sind interessant, vor allem wegen der Fahrten übers die Andenhochebene und die Möglichkeit einen Kondor mit seiner großen Flügelspannweite beim Kreisen zu beobachten.

Puno ist der Ausgangspunkt für Besuche auf dem Titicacasee. Eine Übernachtung im Dorf auf Amantani, einer Insel im Titicacasee, ist ursprünglich, die Wolken und Lichtverhältnisse auf dem See sind aber einzigartig. Auf der Nachbarinsel Taquile beobachte man die strickenden Männer und kaufe Strickpullover, Mützen und andere Souvenirs. Auf dem Hin- und Rückweg wird ein Halt bei den Uros eingelegt, die auf schwimmenden Schilfinseln leben und Fischfang betreiben, aber heute auch überwiegend vom Tourismus leben.

Berühmt ist die Zugfahrt von Puno nach Cuzco.

Cuzco liegt im alten Inkatal und war früher Inkahauptstadt. Erhalten sind die Reste einer alte Festungsanlage und Inkamauern in der Stadt. Ansonsten ist die Stadt im spanischen Kolonialstil erbaut, mit einer prächtigen Plaza de Armas im Mittelpunkt. Cuzco ist das Herz des "Heiligen Tales" (Sacred Valley) der Inkas, und überall im Tal sind Ruinen der Inka aufzuspüren.

  
Der Inkatrail ist ein weltbekannter Wanderweg, dessen Anfangspunkt von Cuzco aus mit dem Zug erreicht werden kann. Aufgrund der Höhenkrankheit sollte man sich vor Beginn des Treks einige Tage an die Höhe gewöhnen.

Endpunkt der Wanderung ist Machu Picchu, die im letzten Jahrhundert entdeckte verlassene Inkastadt und die schönste, größte und bedeutendste archäologische Stätte Südamerikas.

Cajamarca im Norden Perus ist ebenfalls eine Reise wert. In dieser in den Anden gelegenen Stadt wurde der letzte Inkakönig gefangen genommen und das höchste Lösegeld von Pizarro erpresst. Ausführliche Information zu dieser Stadt sind zu finden unter http://www.reisefuehrer-cajamarca.de.

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