WEB LEXIKON: Ein Blick zurück
Hauptseite | Aktueller Wikipedia-Artikel

Software



Software bezeichnet alle nichtphysischen Funktionsbestandteile eines Computers. Dies umfasst vor allem Computerprogramme sowie die zur Verwendung mit Computerprogrammen bestimmten Daten.

Software wird häufig im Gegensatz zu Hardware gesetzt, welche den physikalisch Träger bezeichnet, auf dem Software existiert. In diesem Sinne wurde der Begriff erstmalig 1957 von benutzt.

Software lässt sich unterscheiden in

Die Nutzung von Software unterliegt rechtlichen Grenzen in Abhängigkeit von der Lizenz: hier unterscheidet man proprietäre und freie Software. Die folgende Tabelle zeigt einige Beispiele:

|Programm
|Lizenz
 | Photoshop
| proprietär

 | Unix
| proprietär (je nach Hersteller)

 | GIMP
| frei

Siehe auch: Open Source, Shareware, Freeware.

Table of contents
1 Erstellung von Software
2 Juristische Definition
3 Software in der Betriebswirtschaft
4 Verwandte Themen
5 Weblinks

Erstellung von Software

Software wird vom Software-Entwickler (Programmierer) als Text in einer Programmiersprache und oft mit Hilfe einer Entwicklungsumgebung erstellt.

Wichtige Arbeitsschritte bzw. Arbeitsbereiche sind die Analyse, Design, Implementierung, Test, Inbetriebnahme und Wartung von Software.

Siehe auch:

Juristische Definition

Software ist vergegenständlichte, im voraus geleistete geistige Arbeit:

Weitere Eigenschaften von Software sind: Software, die fest in einem Gerät zu dessen Steuerung untergebracht ist (z. B. in einem ROM), bezeichnet man auch als Firmware.

Siehe auch: Software-Agent, Serial, Shareware, Spyware, Adware, Digitales Vergessen

Software in der Betriebswirtschaft

In der Betriebswirtschaft spricht man von Standardsoftware, wenn für die Abwicklung der Geschäftsprozesse eine bei einem Fremdhersteller gekaufte, anpassungsfähige Software benutzt wird. Vorteile von der Benutzung von Standardsoftware sind die wesentlich geringeren Kosten (Keine eigene Projektierung, keine eigene DV-Abteilung notwendig) und die Funktionsgarantie. Nachteile sind die geringere Flexibilität der Software, die zu Anpassungsschwierigkeiten führen kann und die Abhängigkeit vom Fremdhersteller (bei dessen Insolvenz meist der Garantieanspruch verfällt). Häufig in großen Unternehmen eingesetzte Standardsoftware ist R/3 von SAP. Entwickeln Firmen ihre Software selbst, geschieht dies meist mit Werkzeugen wie ARIS, einem Architekturmodell, das die komplexen Vorgänge in einem Unternehmen abbilden kann. Selbst entwickelte Software muss sorgfältig geplant aber auch zügig realisiert werden. Jede Standardsoftware oder selbst entwickelte Software hat einen bestimmten Softwarelebenszyklus innerhalb dessen sie gewinnbringende Wirkung hat.

Siehe auch: PPS-System, ERP-System

Verwandte Themen


Weblinks




     
Das Web Lexikon "Ein Blick zurück" bietet die Moeglichkeit auf einfache Art und Weise in den "alten" Wikipedia-Beiträgen zu blättern. Das Lexikon spiegelt den Stand der freien Wikipedia-Enzyklopädie vom August 2004 wider. Sie finden hier in rund 120.000 Artikel aus dieser Zeit Informationen, Erklärungen, Definitionen, Empfehlungen, Beschreibungen, Auskünfte und Bilder. Ebenso kommen Begriffserklärung, Zusammenfassung, Theorie, Information, Beschreibung, Erklärung, Definition und Geschichte nicht zu kurz. Ein Lexikon das Auskunft, Bericht, Hinweis, Bedeutung, Bild, Aufklärung, Darstellung und Schilderung zu unterschiedlichsten Themen kompakt auf einer Seite bietet.
Impressum ^ nach oben ^