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Goldene Latinität



Goldene Latinität ist in der Klassischen Philologie eine (heute nur noch wenig gebräuchliche) Bezeichnung für die Literaturepoche des Augusteischen Zeitalters, in der die römische Dichtung und Prosa sowohl inhaltlich als auch formal die Stufe ihrer höchsten Vollendung erreicht hatte. Zu den Autoren dieser Epoche zählen u.a. Cicero, Caesar, Sallust, Livius sowie Vergil und Horaz.

Den Gegensatz zur Goldenen Latinität bildet die nachfolgende Epoche der Silbernen Latinität, in der bereits eine Vergröberung der Inhalte und ein Absinken des sprachlichen Niveaus durch eindringende Elemente der Umgangssprache zu bemerken ist. Zu den Autoren dieser Epoche zählen u.a. Seneca, Plinius, Tacitus, wobei letzterer wegen seines sehr individuellen Sprachstils eine Ausnahmeerscheinung darstellt.

Die Silberne Latinität bildet den Übergang zur Literaturepoche der Spätantike, in der sich der sprachliche Ausdruck in Wortschatz, Grammatik und rhetorischen Formen immer mehr von dem klassischen Ideal des ciceronianischen Stils entfernt.




     
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