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Konfliktsoziologie



Konfliktsoziologie

bezeichnet den allgemein-soziologischen Theorieansatz, dass alles soziales Handeln als Konfligieren (Streit) sozialer Akteure aufzufassen sei.

Zu den Vertretern werden gerechnet Lewis A. Coser, Ralf Dahrendorf, John Rex, im weiteren Sinne aber auch alle Klassentheoretiker (wie Karl Marx), Sozialanthropologen wie Max Gluckman u. v. a. m.

Bedeutende Beiträge lieferten Georg Simmel und marktsoziologisch arbeitende Autoren. In dem Kapitel "Der Streit in Simmels Soziologie misst er dem Streit nicht nur eine zerstörerische Wirkung zu, sondern gerade auch eine vergesellschaftende. Man setzt sich über Meinungsverschiedenheiten auseinander, um zusammen leben zu können. Würden Konflikte nicht in einem Streit enden, wäre weiteres Zusammenleben nicht möglich.




     
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