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Zapoteken



Die Zapoteken gehören zur Urbevölkerung Mexikos.

In vorspanischer Zeit waren sie Träger einer hochentwickelten Kultur in Südmexiko (Bundesstaat Oaxaca). Erste Siedlungsspuren lassen sich um 1500 v.u.Z. nachweisen. Das Zentrum ihrer kulturellen Entwicklung war Monte Albán. Schon in der ersten Entwicklungsphase von Monte Albán tauchen Schrift- und Zahlzeichen auf. In der Reliefkunst und in der Keramik sind olmekische Einflüsse ablesbar. Berühmt sind Stelen mit eingravierten Bildnissen seltsam verrenkter menschlicher Figuren, die sogenannten "danzantes", die "Tanzenden".

In der Blütezeit der zapotekischen Kultur 300-900 u.Z.(Monte Alban III) wurden Anregungen aus Teotihuacan aufgenommen und eigenständig weiterentwickelt. In der Keramik fertigten die Zapoteken meisterhafte Figurengefäße (Bildurnen), die als Opferbehältnisse verwendet wurden. Weiter hatten sie eine hohe Kunstfertigkeit in der Verarbeitung von Metall, Stein und Federn erlangt. In Grabkammern haben sich farbige farbige Wandmalereien erhalten.

In der nachklassischen Periode (10.-15Jh.) lebten die Zapoteken in Auseinandersetzung mit den Mixteken, die Teile ihres Siedlungsgebietes unter ihre Kontrolle gebracht hatten. Vor der spanischen Eroberung befand sich der Sitz des Zapotekenherrschers in Zaachila, während Mitla als Kultzentrum und Residenz des Hohenpriesters von Bedeutung war.

Nach einer Schätzung von 1997 leben 785.000 Zapoteken in Mexiko. Die Zapoteken haben eine Sprache, die in ihren sieben idiomatischen Varianten auch heute noch am Isthmus von Tehuantepec und im Bundesstaat Oaxaca gesprochen wird.




     
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