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Kulturrelativismus



Der Kulturrelativismus ist der Gegensatz zum Universalismus, der die Existenz einer allumfassenden Ethik postuliert, und Ethnozentrismus, der die eigene Ethnie als das Zentrum aller Dinge bewertet und alle anderen Kulturen im Hinblick auf die eigene Weltanschauung einstuft und beurteilt (Distanzierung und Abwertung von Fremdgruppen).

Der Kulturrelativismus entstand als Reaktion auf den Rassismus und den Evolutionismus des 19. Jahrhunderts. Der Kulturrelativismus betont den Pluralismus der Kulturen und postuliert, das Kulturen nicht verglichen oder aus dem Blickwinkel einer anderen Kultur bewertet werden können.

Bestimme innerkulturelle Verhaltensformen müssen immer im Licht des dazugehörigen Sozial-, Wertesystems und Kulturverständnisses gesehen werden. Dementsprechend können kulturelle Phänomene nur in ihrem eigenen Kontext verstanden, beurteilt und betrachtet werden (emischie Sichtweise).

Der Kulturrelativismus lehnt folglich universelle Werte wie Menschenrechte ab, da sie der westlichen Kultur entsprungen sind.

Wichtige Vertreter des Kulturrelativismus sind Margaret Mead und Ray Birdswhistell




     
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