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Ethnozentrismus



Ethnozentrismus ist die Tendenz, eine andere Kultur oder Gruppe aus Sicht der eigenen Kultur zu bewerten, dabei kommt es häufig zu einer Überhöhung der eigenen Kultur. Heute spricht man auch vom Kulturzentrismus. Diese Tendenz wird durch den unmerklichen und unreflektierten eigenen Kulturerwerb, die Enkulturation gefördert.

In Jahr 1906 stellte der amerikanische Soziologe WILLIAM GRAHAM SUMNER (1840-1910) sein Ethnozentrismus-Konzept vor und prägte den Begriff (in seinem Buch... 'Folkways: a study of the sociological importance of usages, manners, customs, mores, and morals'). Er definierte Ethnozentrismus als eine Denk- und Verhaltensweise, "[...]in which one’s own group is the center of everything, and all others are scaled and rated in reference to it." (SUMNER, 1906, p. 13)

1965 veröffentlichte DONALD T. CAMPBELL (1917-1996) eine zusammenfassende Darstellung seiner Arbeiten zum (bereits von SUMNER eingeführten) Konzept des Ethnozentrismus: 'Variation and selective retention in socio-cultural evolution'

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