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Kartoffelpuffer



Kartoffelpuffer, auch als Reibekuchen, Rievkoche, Kartoffelpfannkuchen, Baggers oder Reiberdatschi in Bayern bezeichnet, sind ein traditionelles Gericht der Deutschen Küche. Sie bestehen vor allem aus Kartoffeln, die geschält und zu einem fasrigen Brei gerieben wurden, der - je nach Rezept - mit anderen Zutaten (Eier, Zwiebeln, Speck) vermengt und portionsweise in der Pfanne in heißem Fett gebraten wird.

Je nach Region werden Kartoffelpuffer mit weiteren Zutaten gemeinsam gegessen. Im Bergischen Land werden die (ohnehin schon fettigen) Reibekuchen auf ein reichlich gebuttertes Schwarzbrot gelegt und dazu Rüben- oder Apfelkraut gegessen. Weit verbreitet ist es, die Puffer mit Apfelmus und/oder Zucker zu essen.

Im Rheinland sind Reibekuchenbuden traditioneller Bestandteil der Weihnachtsmärkte und der Kirmes, in manchen Orten auch besonderer Kartoffelfeste (s. z.B. Kottenheim).

In der Kriegs- und Nachkriegszeit (um 1945) wurden Kartoffelpuffer auch in Essig eingelegt als Ersatz für Bratheringe gegessen.

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