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Humber



Der Humber ist ein Fluss an der Ostküste von Nordengland. Er entsteht durch den Zusammenfluss der Ströme Ouse und Trent und ergießt sich etwa 121 km weiter südlich bei Spurn in die Nordsee.

Zuflüsse des Humber sind der Market-Weighton-Kanal und die Ancholme.

Zur seiner Mündung hin weitet sich der Humber zu einem bis zu 11 km breiten Ästuar, an dessen Ufern sich mehrere größere Häfen und Industrieansiedlungen befinden, unter anderem Hull.

Geschichte

In angelsächsischer Zeit trennte der Humber das Königreich Northumbrien von den südlicheren Reichen. Heute dient sein südlicher Abschnitt als Grenze zwischen den Distrikten East Riding of Yorkshire und North Lincolnshire.

Zu Beginn des Ersten Weltkriegs 1914 begann man, zum Schutz der Flussmündung zwei starke Befestungsanlagen, das Haile Sand Fort und das Bull Sands Fort, zu errichten; sie wurden allerdings erst gegen Kriegsende fertiggestellt. Im Zweiten Weltkrieg blieben sie zur Abschreckung erhalten und zogen regelmäßig feindliche Luftangriffe auf sich.

Seit 1981 überspannt den Humber zwischen South Ferriby und Barton-upon-Humber eine der längsten Hängebrücken der Welt, die Humber-Brücke mit einer Mittelspannweite von 1410 m.

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