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Funkmeldeempfänger



Ein Funkmeldeempfänger (Abkürzung FME; weitere Bezeichnungen: Pager, Pieper, Piepser) ist ein kleiner tragbarer Funk-Empfänger, der üblicherweise zur Alarmierungszwecken eingesetzt wird.
Entsprechend der Bauart des Senders gibt es digitale und analoge Empfänger.

Table of contents
1 Funktionsweise
2 Nutzung
3 Siehe auch

Funktionsweise

Ein FME empfängt dauernd auf einer bestimmten Funkfrequenz, und wird beim Empfang eines in jedem Gerät festgelegten Code aktiviert. Je nach Bauart gibt er einen Alarmton ab (daher auch der Name Piepser), vibriert, zeigt eine empfangene Meldung an, oder schaltet den Lautsprecher ein, um eine empfangene Durchsage wiederzugeben.

Nutzung

Weit verbreitet sind Funkmeldeempfänger bei Hilfsorganisationen wie beispielsweise der Feuerwehr, um die Mitglieder über einen Einsatz zu informieren. Sie dienen also der Alarmierung.

Pager hingegen werden eher in Firmen eingesetzt, um wichtige Personen beispielsweise zum telefonischen Rückruf unter der übermittelten Telefonnummer zu veranlassen.

Für Pager unterschiedlicher Hersteller bestehen verschiedene Funkrufnetze.

Die zunehmende Verbreitung von Mobiltelefonen hat den Großteil der alten Anbieter verdrängt.

In Deutschland gab es wie beispielsweise Chekker, Cityruf, Scall, Skyper oder Quix; e*cityruf und e*skyper sind die einzigen Anbieter die noch Verwendung finden.

In Österreich besteht kein öffentliches Pagernetz mehr. Das Netz der Telekom wurde Ende 2002 eingestellt, da die GSM Netze flächendeckend wurden. Allerdings brachte dies einige Hilfsorganisationen, wie Bergrettung o.a. in Bedrängnis, da diese oft eine Alarmierung über dieses Pagernetz durchführten. In entlegensten Gebieten, wo die Pager funktionierten, arbeiten die Handys trotz allem noch nicht in dieser Qualität. Die so genannten Funklöcher der Handys sind immer noch größer.

Siehe auch




     
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