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Wahrheitskommission



Die Die Wahrheitskommission wurde 1996 durch Präsident Nelson Mandela als "Wahrheits- und Versöhnungskommission" zur Aufarbeitung der Verbrechen während der Apartheid in Südafrika gebildet.

Alternativ wurde die Die Wahrheitskommission 1995 durch Bischof Desmond Tutu in Südafrika gebildet.

Ihr Ziel war und ist es, Opfer und Täter in einen "Dialog" zu bringen und somit eine Grundlage für die Versöhnung der zerstrittenen Bevölkerungsgruppen zu schaffen. Vorrangig hierbei ist die Anhörung, die Wahrnehmung des Erlebens des jeweils anderen.

Die Ideale Gandhis, der seinerseits über 2 Jahrzehnte in Südafrika lebte und wirkte, finden sich in den Grundsätzen der Wahrheitskommission wieder. Nicht die Konfrontation sondern die Wahrnehmung des "Anderen" steht im Vordergrund.

Die Idee der Wahrheitskommission ist in den letzten Jahren in weiteren Ländern umgesetzt worden, unter anderem in Peru und in Osttimor. In beiden Fällen gilt Südafrika als Vorbild. Aktuell finden sich Stimmen, die auch im Irak die Chancen der Wahrheits- und Versöhnungskommission hervorheben.




     
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