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Lageanomalie des Hodens



Als Lageanomalie des Hodens wird die Position eines Hodens bezeichnet, der vorübergehend oder dauernd außerhalb des Skrotums ("Hodensack") liegt.

Diese Lageanomalie kann Folge einer unvollständigen Wanderung in das entsprechende Skrotalfach oder einer Richtungsabweichung sein. Im letzteren Fall spricht man von einer Hodenektopie.

Kommt es zu einem Wanderungsstopp entlang der physiologisch vorgegebenen Wanderungsbahn entsprechend des Wanderungsendes unterschieden:

Die medizinische Bedeutung dieser Lageanomalien liegt in der Tatsache begründet, dass die Wahrscheinlichkeit einer malignen Entartung wie einer Infertilität gesteigert ist, und zwar umso mehr, je früher der Abstieg dess Hodens zum Stillstand gekommen ist.

Therapeutisch wird vor Ende des 2. Lebensjahres eine Kombination zweier Hormone - Gonadoliberin und humanes Choriongonadotropin (hCG) - eingesetzt. Die operativen Maßnahmen unterscheiden sich je nach Lage des Hodens.


Bitte beachten Sie auch den Hinweis zu Gesundheitsthemen.



     
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