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Zollwache



Die Zollwache ist der älteste Wachkörper in Österreich, der die Grenzübertrittstellen bewacht. Er ist dem Finanzministerium unterstellt.

Mit dem Beitritt der ost- und mitteleuropäischen EU-Mitgliedsländer 2004 wurde die Zollwache bis auf einen Posten am Flughafen Wien-Schwechat aufgelöst.

Seine Hauptaufgabe war die Zollkontrolle und Einhebung von Zöllen bei Warenimporten nach Österreich. Auch der Schmuggel von illegalen Waren wie Drogen oder auch artengeschützte Tieren gehörte zu den Aufgaben.

Sowohl an den Außengrenzen als auch im Landesinneren gab es Zolldienstellen, wie auf den Zollbahnhöfen. In Wien war anstelle des heutigen Bahnhofs Wien-Mitte das Hauptzollamt. Der Dienst wurde gemeinsam mit der Bundesgendarmerie, die für die Personenkontrolle zuständig ist, durchgeführt.

Schon mit dem Betritt zum Schengener Abkommen und dem freien Warenverkehr, nicht nur innerhalb der EU, sondern auch mit den EWR-Ländern Schweiz und Liechtenstein wurde der Zoll an den West- und Südgrenzen obsolet. Viele der Beamten mussten an die Ostgrenze des Landes wechseln. Mit dem freien Warenverkehr mit den neuen Mitgliedsländern sind sie dort auch nicht mehr notwendig. Viele der Beamten wechselten in den Dienst der Gendarmerie, die weiterhin die Personenkontrolle durchführt. Auch illegale Grenzübertritte versucht die Gendarmerie gemeinsam mit dem Bundesheer zu verhindern.

Historisches

Die Zollwache wurde 1830 unter dem damaligen Namen Gränzwache mit ungefähr 15.000 Mann für ganz Österreich-Ungarn unter der Leitung der k.k. allgemeinen Hofkammer, des späteren Finanzministeriums, aufgestellt. 1843 wurde sie bei der Vereinigung mit einer anderen Finanzorganisation zur k.k. Finanzwache umbenannt. 1920 wird sie zur heutigen Zollwache.

Weblinks

Private Homepage eines Zollwachebeamten




     
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