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Zeolith



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Zeolith

Chemismus

komplexe Alumino-Silikate

Kristallsystem

monoklin, orthorhombisch oder kubisch

Kristallklasse

___

Farbe

variabel, oft weiß, farblos, gelb, braun, rosa

Strichfarbe

weiß

Härte

3,5 bis 5,5

Dichte

2,0 bis 2,5

Glanz

___

Opazität

___

Bruch

___

Spaltbarkeit

___

Habitus

___

häufige Kristallflächen

___

Zwillingsbildung

___

Kristalloptik

Brechungsindices

___

Doppelbrechung

___

Pleochroismus

___

optische Orientierung

___

Winkel/Dispersion
der optischen Achsen

2vz ~ ___

weitere Eigenschaften

chemisches Verhalten

___

ähnliche Minerale

___

Radioaktivität

nicht radioaktiv

Magnetismus

nicht magnetisch

besondere Kennzeichen

___

Zeolith oder Siedestein bezeichnet eine lockere Gruppe chemisch sehr komplexer Silikat-Minerale mit einer zwischen 3,5 und 5,5 liegenden Härte, die im monoklinen, kubischen oder orthorhombischen Kristallsystem kristallisieren. Zeolith hat eine variable Farbe, weiß, gelb, braun oder rosa sind jedoch oft vertreten, auch farblose Varianten existieren. Die Strichfarbe ist weiß.

Das Mineral kann große Mengen von Wasser speichern, das bei Erhitzung wieder abgegeben wird. Es scheint zu sieden und schmilzt schließlich zu einer weißen Glasperle. An feuchter Luft kann das Wasser wieder aufgenommen werden, ohne die Struktur des Mineals zu zerstören.

Table of contents
1 Varietäten
2 Vorkommen
3 Verwendung als Rohstoff
4 Geschichte
5 Weblinks
6 Sicherheitshinweise
7 Struktur
8 Literatur

Varietäten

Bedeutende Zeolith-Varietäten sind Skolezit und Natrolith.

Vorkommen

Zeolith findet sich in Basalt, seltener in Sedimentgesteinen in Form von Fasern, Nadeln oder Säulen.

Verwendung als Rohstoff

Zeolithe haben vielfältige Anwendungsmöglichkeiten wie z. B. als Ionenaustauscher, EDTA-Ersatzstoff, Molekularsieb, Trockenmittel oder im selbstkühlenden Bierfass und werden großtechnisch zur Verwendung in Waschmitteln hergestellt. Sie dienen als Wasserenthärter und industrielle Katalysatoren.

Seit kurzem können auch nanoskalige Zeolithe, d. h. Zeolithmaterialien mit Teilchendurchmessern unter 100 Nanometer synthetisiert werden, die sich von den herkömmlichen Zeolithen durch deutlich verbesserte Transporteigenschaften auszeichnen. Diese verbesserten Eigenschaften haben eine herausragende Bedeutung in der Katalyse und in Adsorptionsprozessen, in denen Zeolithe eingesetzt werden.

Geschichte

Der Name des Minerals leitet sich von zeo:"sieden" und lithos:"Stein" her. Zeolith wurde 1756 vom schwedischen Mineralogen Axel Fredrick Cronstedt entdeckt.

Siehe auch: Liste von Mineralen

Weblinks




     
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