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Vollkommener Markt



Der vollkommene Markt ist eine Modellannahme in der Volkswirtschaftslehre. Zur Untersuchung komplizierter Zusammenhänge (beispielsweise der Preisbildung) wird oft mit diesem Modell gearbeitet.

Ein vollkommener Markt zeichnet sich durch einige Bedingungen aus:

Trifft eine oder mehrere dieser Annahmen auf den Markt nicht zu, so spricht man von einem unvollkommenen Markt. Häufig wird zur Untersuchung eines Vorganges ein vollständiger Markt angenommen und nur einer der Punkte wird verändert, so kann der Betrachter genau sehen, wie und warum sich die Marktgegebenheiten verändern.

Preisbildung auf dem vollkommen polypolistischen Markt

Ein vollkommer Polypolmarkt wird auch Markt der vollständigen Konkurrenz genannt. Angebot und Nachfrage treffen sich in einem gemeinsamen Punkt, dem Gleichgewichtspreis. Alle Waren auf dem Markt werden nun zu diesem Preis verkauft und gekauft, man sagt der Markt wird geräumt. Anbieter, die mehr als den Gleichgewichtspreis für ihr Produkt verlangen, werden nichts verkaufen, Nachfrager, die weniger als den Gleichgewichtspreis bezahlen wollen werden keine Waren erhalten. Die Börse kommt von allen Märkten dem vollkommenen polypolistischen Markt am nächsten.




     
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