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Vernunftreligion



Die Vernunftreligion bezeichnet eine religiöse Richtung, welche im Gegensatz zur postiven oder christlichen Religion im Rahmen der europäischen Aufklärung vor allem von Deisten und Freidenkern ausgebildet wird.

Während im Mittelalter durch die Bibel und Autoritätsglauben die Vernunft in ihrer Rolle geschmälert wurde, galt sie jetzt als höchste Richterin selbst in Glaubensdingen. Gegen die Vernunft brauchte nichts mehr geglaubt zu werden. Zwar wird im Deismus die personale Existenz Gottes als anfänglicher Weltschöpfer nicht bestritten, jedoch wird gleichzeitig behauptet, dass nach der Schöpfung die Welt sich nach ihren eigenen Gesetzen bewege und entwickle, sowie jeder Offenbarungs- und Wunderglaube abgelehnt.

Vertreter dieser Vernunftreligion waren: Dirk Volckertszoon Coornheert, Herbert von Cherbury,Charles Blount, Matthew Tindal, Henry Bolingbroke, Voltaire, Rousseau, Hermann Samuel Reimarus, Johann Christian Edelmann u.a. John Toland wird zwar im allgemeinen auch dazu gerechnet, er selbst aber bezeichnete sich als Freidenker und geht auch zum Teil schon über den Deismus in Richtung auf den Atheismus hinaus.




     
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