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USIA



Der USIA Konzern (Abk. von Uprawlenje Sowjetskim Imuschestwom w Awstrij = Verwaltung des sowjetischen Vermögens in Österreich) bestand aus mehr als 300 Betrieben, die von der Sowjetunion nach dem 2. Weltkrieg, 1946 als Eigentum des deutschen Reiches in der sowjetischen Besatzungszone in Österreich beschlagnahmt wurden.

Die größten dieser Betriebe waren die heutige Mineralölfirma OMV und die Schifffahrtsgesellschaft DDSG. Es war die gesamte Schlüsselindustrie Ostösterreichs davon betroffen. Diese Firmen wurden dadurch dem staatlichen Einfluss entzogen. Beschäftigt waren über 50.000 Personen.

Die kommunistischen Betriebsräte waren wesentlich beim Oktoberstreik 1950 beteiligt.

Nach dem österreichischen Staatsvertrag wurden die USIA-Betriebe gegen Zahlung von 150 Millionen Dollar innerhalb von sechs Jahren an Österreich zurückgegeben. Diese Reparationen konnten auch in Form von Warenlieferungen erfolgen. Außerdem musste Österreich allein für die Rückgabe der Erdöl- und Erdgasfelder 200 Millionen Dollar in Form von Erdöllieferungen an die damalige UdSSR bezahlen.




     
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