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Uppsala



Uppsala (Ton auf der zweiten Silbe) ist eine Großstadt in der schwedischen Landschaft Uppland und Hauptstadt der Verwaltungseinheit Uppsala län.

Mit etwa 180.000 Einwohnern (Stand: ?), die über große Fläche verstreut sind, ist Uppsala die viertgrößte Stadt des Landes (nach Stockholm, Göteborg und Malmö).

Uppsala ist eine traditionelle und bekannte Universitätsstadt. Die Universität Uppsala wurde 1477 gestiftet.

In Deutschland wurde diese Stadt im 1969 veröffentlichten Schlager Ein Student aus Uppsala von Kirsti besungen.

Table of contents
1 Geografie
2 Geschichte
3 Sehenswürdigkeiten
4 Feste
5 Bedeutende Persönlichkeiten
6 Siehe auch
7 Weblinks

Geografie

Uppsala liegt etwa 71 km nördlich Stockholms in der Landschaft Uppland.

Geschichte

Die Umgegend, Fyrisvall genannt, ist der klassische Boden der ältesten Geschichte Schwedens. Hier verlor 983 Styrbjörn der Starke Schlacht und Leben; hier liegt 4 km entfernt Alt-Uppsala (Gamla Uppsala), später ein Bauerndorf, in dessen Nähe die drei großen Königshügel und viele kleinere Grabhügel sich befinden; 7 km von Uppsala entfernt die Morawiese.

Im 12. Jahrhundert setzte sich das Christentum durch und machte Uppsala zum Bischofssitz. Nach einem Brand in Alt-Uppsala versezte man die Domkirche 1164 an die spätere Stelle und 1435 eingeweiht.

Im Jahr 1477 wurde die Universität gegründet, die älteste Nordeuropas.

Gustav Wasa ließ das Schloss bauen.

Das Gut Hammarby ist der ehemalige Wohnsitz Carl von Linnés.

Im Jahr 1886 betrug die Anzahl der Studierenden 1877, zwei Jahre später hatte die Stadt 21.249 Einwohner.

Sehenswürdigkeiten

Uppsala gehört zu den Haupttouristenmagneten Schwedens.

Uppsala hat eine Domkirche (1289-1435 erbaut, 1702 bei einem Brand zerstört, größte Schwedens), ein Schloss (1540 geplant, 1757 Residenz) hoch über der Stadt, die bekannte Universitätsbibliothek Carolina Rediviva mit dem Codex Argenteus, Königsgräber von Gamla Uppsala (Alt-Uppsala), eine Universitätsaula und ein Universitätsmuseum.

Die Stadt hat ein ausgeprägtes Studentenleben um die Nationen, Studentenhäuser, die, nach schwedischen Landschaften geordnet, viele Aufgaben übernommen haben, die in Deutschland die Studentenwerke erfüllen. Diese gibt es in dieser Form auch in Lund. Lohnend ist das Universitätsmuseum Gustavianum.

Sehenswert sind auch der Botanische Garten auf der Rückseite des Schlosses und ein Wikingermuseum.

Die Umgegend bietet annehmbare Strecken für Kanufahrer. Schön auch die Ausflüge, etwa zu Kirche und Schloss (1654) Skokloster.

Feste

Der Valborgsmässoafton oder der "sista April" wird am 30. April in ganz Schweden, in Uppsala aber vor allem von Studenten gefeiert. Jedes Jahr feiern über 60.000 Personen, darunter auch viele ehemalige Studenten und ihre Familien.

Der Tag beginnt um 7 Uhr mit einem Sektfrühstück, danach geht man um 10 Uhr zum Forsrännigen, wo Studenten mit ihren selbstgebauten Flößen den Fyrisån (Fluss der durch die Stadt fließt) herunterfahren. Danach setzt man sich in einen Park oder trifft sich am Slottsbacken, dem Hügel am Schloß um den traditionellen Sillunch einzunehmen. Dieser besteht aus eingelegten Heringen und anderen Leckereien wie Erdbeeren.

Anschließend geht man zur Carolina Rediviva, wo um 15 Uhr der Direktor der Universität mit seiner Studentenmütze winkt, damit den Frühling begrüßt und die Studenten winken zurück (mösspåtagning). Daraufhin laufen alle anwesenden Studenten den Berg hinunter zu den Nationen um zu feiern.

Bedeutende Persönlichkeiten

Siehe auch

Weblinks


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