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Seleukiden



Die Dynastie der Seleukiden wurde nach dem Tod Alexanders des Großen durch seinen Feldherrn Seleukos 312 v. Chr begründet. Das Reich der Seleukiden erstreckte sich von Kleinasien und Syrien über Mesopotamien und große Teile Persiens bis zum Indus. Zeitweise gehörten auch Palästina und Phönizien zum Seleukidenreich, doch gab es hier ständige Rivalitäten mit dem Ptolemäern im Süden, die Ägypten und angrenzende Gebiete beherrschten. Ptolemäer wie Seleukiden zählten zu den so genannten Diadochenreichen.

Das Seleukidenreich wurde ständig von verschiedenen Seiten bedrängt, so schwächten die Parther ab 264 v. Chr das Reich im Osten, während ihm im Westen Rom mehrere Niederlagen bescherte (191 - 188 v. Chr.). Dies führte zu hohen Tributzahlungen an Rom und schließlich zum Zerfall des Reiches.

In die Zeit des Seleukidenreiches fallen auch die jüdischen Makkabäeraufstände.

Das Ende des Seleukidenreiches führte Pompeius im Jahr 63 v. Chr herbei, der den letzten Seleukidenkönig Antiochos XIII vertrieb und den Rest des Reiches als Provinz Syria dem römischen Reich einverleibte.

Seleukidische Herrscher




     
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