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Schlauchkupplung



Schlauchkupplungen dienen dazu, lösbare Verbindungen von Schlauchleitungen herzustellen. Die Bauform ist abhängig vom Verwendungszweck, dem im Schlauch geförderten Medium (Luft, Gase, Wasser, Öl, Säure, etc.) sowie von den im Schlauch herrschenden Druckverhältnissen (Vakuum, hoher Überdruck). Meist enthalten Kupplungen eine Dichtung beziehungsweise einen Dichtring, der das Austreten des Mediums, oder ein Eindringen der Umgebungsluft verhindert.

Table of contents
1 Feuerwehrkupplungen
2 Andere Schlauchkupplungen

Feuerwehrkupplungen

Die in Europa verbreitetste Kupplung ist die Storz-Kupplung, die 
1882 von Guido Storz zum Patent angemeldet wurde. Diese ist eine symmetrische Kupplung, wodurch die beiden Enden eines Feuerwehrschlauches ein identisches Kupplungsteil besitzen. Sie werden nicht verschraubt, sondern mit einer Art Bajonett-Verschluss verbunden. Sie sind üblicherweise aus Aluminium, bei Hochdruckschläuchen jedoch aus Messing. Es existieren Kupplungsteile mit Schlauchtülle zur Befestigung an Schläuchen, Festkupplungen mit Gewinde zur Befestigung an Armaturen und Geräten, sowie Blindkupplungen zum Verschließen ungenutzter Abgänge. Die Storz-Kupplungen gib es in unterschiedlichen Größen, wobei die Feuerwehr folgende genormte Kupplungen verwendet: In den USA dominiert hingegen eine asymmetrische Schraubkupplung, bei der die beiden Schlauchenden unterschiedliche Kupplungsteile besitzen. Bei diesen muss darauf geachtet werden, welche Schlauchenden miteinander verbunden werden. Weiterhin dauert die Verschraubung etwas länger als bei den Storz-Kupplungen.

Auch in Europa war bis in die 1950er Jahre eine ähnliche Schraubkupplung verbreitet.

Andere Schlauchkupplungen

Außer den Feuerwehrkupplungen gibt es noch eine Vielzahl von genormten und nicht genormten Kupplungen. Diese richten sich oft nach dem Verwendungszweck:

Pneumatikkupplungen

sind steckbare Kupplungen für Luftdruckschläuche in der Pneumatik. Dabei kommt es darauf an ob die Schläuche für eine dauernde Verbindung gedacht sind sind oder oft verbunden und wieder geöffnet werden. Dabei ist oft ein Teil als Rückschlagventil ausgeführt verschließt beim Entkuppeln den Schlauch.

Hydraulikkupplungen

sind für hydraulische Geräte, die an die Ölpumpen angeschlossen werden. Diese müssen im Normalfall wesentlich höhere Drücke aushalten (bis zu 600 bar)

Auch bei der Feuerwehr gibt es für den hyrdraulischen Rettungssatz solche Kupplungen.

Kupplungen für Otto Normalverbraucher

Auch bei den Gartenschläuchen haben sich verschiedene Systeme verbreitet. Das einfachste ist die Holländerverschraubung. Weit verbreitet hat sich aber auch eine Steckkupplung von der Firma Gardena, die Komplettsysteme anbietet.



     
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