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Schülerladen



Schülerläden sind kleine, selbstverwaltete Horte, zumeist privater Trägervereine, in denen Grundschulkinder nach der Schule betreut werden. Durchschnittlich werden 16-20 Kinder pro Schülerladen betreut. Schülerläden sind in der Regel zwischen 11 und 17 Uhr - in den Ferien zumeist ganztägig - geöffnet. Oft werden ehemalige Ladenräume genutzt, deshalb die Bezeichnung "...laden" - wie bei den Kinderläden.

Selbstverwaltet heißt, dass die Schülerläden von kleinen, gemeinnützigen Vereinen getragen werden, in denen sich die Eltern und oftmals auch die Erzieherinnen und Erzieher zusammengeschlossen haben. Diese Vereine organisieren die Arbeit des Schülerladens.

Welche Aufgaben Eltern und Erzieher in Eigenregie erledigen, ist von Laden zu Laden verschieden. In der Regel werden Verwaltung und Instandhaltung ehrenamtlich erledigt. Für die Bereiche Kochen, Putzen und Krankheitsvertretung existieren beinahe so viele Modelle, wie es Schülerläden gibt.

Das ehrenamtliche Engagement aller Beteiligten ist an die Möglichkeit gebunden, in den kleinen Schülerläden eine individuellere Betreuung der Kinder gewährleisten zu können, als dies in großen Einrichtungen der Fall ist.

In Berlin gibt es (noch) zahlreiche Schülerläden.

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