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Rave



Rave, aus dem Englischen für "rasen, schwärmen, toben, fantasieren", ist die Bezeichnung für eine während der Acid House Bewegung ab dem Summer of Love 1987 entstandene Art großer Party-Veranstaltung mit lauter elektronischer Musik.

Table of contents
1 Musik auf den Raves
2 Rave-Tourismus
3 Große und bekannte Raves
4 Organisation

Musik auf den Raves

In der Regel werden auf Raves alle Arten von Techno gespielt. Gleichzeitig wird mit "Rave-Music" auch die auf den Raves populäre Art der Techno-Musik bezeichnet. Bekannte Künstler dieses Genres: Musikalisch kann man je nach Rave verschiedene Stilrichtungen des Techno finden. Ob es sich dabei um einen härteren Stil handelt (Gabber, Schranz), gemäßigten Techno (Drum and Bass, Progressive House, Breakbeat, Trip Hop, Deep House, Jungle, Electronic Body Music) oder eher sanfte, meoldiöse Stilrichtugnen vertreten sind (Trance, Ambient, Goa und Chill Out-Musik), ist i. d. R. nur an den Namen der DJ's im sog. "line-up" zu erkenenn. Wichtige musikalische Vorarbeit für die Verbreitung von elektronischer Musik wurde von Kraftwerk, Pink Floyd, Kevin Saunderson und K.L.F geleistet. Auch Tangerine Dream und Jean Michel Jarre lieferten einflussreiche Beiträge zum frühen Techno.

Rave-Tourismus

Auch wenn die Techno-Welle aufgrund der immer stärkeren Vermischung mit anderen, sogar nicht-elektronischen Musikrichtungen und auch fehlenden neuen Impulsen ihren Zenit vermutlich bereits überschritten hat, entwickelt sich ein ausgeprägter Rave-Tourismus ständig weiter. Neben den bereits länger bekannten Fahrten nach Ibiza oder auf Rave-Kreuzschiffen sind insbesondere spirituell angehauchte Reisen nach Indien oder zur Frühjahrskirschblüte in Japan angesagt.

Große und bekannte Raves

Die wohl bekannten Raves sind die regelmäßig stattfindende Love Parade in Berlin sowie die Streetparade in Zürich. Ein anderes nennenswertes Event im deutschsprachigem Raum findet im Sommer jeden Jahres auf der ehemaligen Atomraketen-Abschussbasis im Hunsrück, Kastellauen statt. Die Nature One gestaltet sich als Festival mit drei Tagen open-air-Techno, ähnlich wie Rock im Park. Weitere klassische Raves im deutschsprachigen Raum sind der jährliche Mayday in Dortmund sowie die Timewarp mit ihren Ablegern in Norden und Osten Deutschlands sowie ihrem Love?n?Light-Rave sowie dem Love-Family-Park. Legendär in die Geschichte der Raves eingegangen ist die im alten Flughafen München-Riem 1992 stattgefundene Two Years of Technomania als einer der besten Raves aller Zeiten.

Wichtige Raves im deutschsprachigen Raum (nach Größe 2003):

  1. Streetparade, zum August in Zürich mit ca. 900.000 Gästen
  2. Loveparade, zum Juli in Berlin mit ca. 500.000 Gästen
  3. G-Move, zum Pfingstwochenende in Hamburg mit ca. 250.000 Gästen
  4. Vision-Parade, zum Juni in Bremen mit ca. 150.000 Gästen
  5. Reincarnation, zum August in Hannover mit ca. 100.000 Gästen
  6. Future Parade, zum August in Brockhagen/Bielefeld mit ca. 60.000 Gästen
  7. Nature One, 4 Tage im August in Kastellaun mit ca. 50.000 Gästen
  8. SonneMondSterne, zum August in Saalburg mit ca. 25.000 Gätsten
  9. Blue Parade zum August auf 3 Schiffen zwischen Düsseldorf und Köln und vier Hallen mit ca. 20.000 Gästen
  10. Unite Parade, zum Juli in Salzburg mit ca. 20.000 Gästen
  11. MayDay, zum 1. Mai in Dortmund mit ca. 20.000 Gästen
  12. Time Warp, zum März in Mannheim mit ca. 15.000 Gästen

Organisation

Größere Raves sind bis auf wenige Ausnahmen auf mehrere Hallen und Räumlichkeiten verteilt. In jeder Halle ist ein etwas anderer Musikstil anzutreffen. Insbesondere die in den Chill-Out-Rooms gespielte Musik ist in der Regel äußerst avangardistisch. Eine wichtige Rolle für den Erfog eines Raves spielt neben dem sog. Line-up, der DJ-Besetzung, die verwendete
PA sowie die Ausstattung mit Licht und Deko. Da Raves relativ spät beginnen (selten vor Mitternacht), wird dann regelmäßig bis in den frühen Morgen gefeiert.

Siehe auch: Liste von Disc Jockeys

Externe Links: www.technomusik.net - TechnoMusik.net - Techno Magazin -

Quelle: Besucherzahlen




     
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