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Rambutan



Rambutan
Systematik
Ordnung: Sapindales
Familie: Seifenbaumgewächse (Sapindaceae)
Unterfamilie: Sapindoideae
Tribus: Nephelieae
Gattung: Nephelium
Art: Rambutan (N. lappaceum)
Rambutan (Nephelium lappaceum) ist ein tropischer Baum aus der Familie der Seifenbaumgewächse (Sapindaceae). Die Pflanze ist mit der Litschi (Litchi chinensis) verwandt. Der Name der Pflanze leitet sich vom malaiischen Wort rambut ab, das "Haar" bedeutet und verweist auf die dicht mit Borsten besetzte Frucht.

Table of contents
1 Beschreibung
2 Varietäten und Sorten
3 Verbreitung
4 Vermehrung
5 Verwendung
6 Weblinks

Beschreibung

Der Baum wird 8 bis 10 Meter, als Kultivar 3 bis 5 Meter hoch und ist von aufrechtem Habitus. Die ledrigen, elliptisch geformten Blätter stehen paarweise in Gruppen zu 4 bis 8 Stück, matt gelblichgrün bis dunkelgrün gefärbt, im Austrieb rötlich überhaucht. Die lose in einem Bund von 10 bis 20 Früchten hängenden, circa 5 Zentimeter großen, rundlich-ovalen Steinfrüchte sind von rosafarbener bis leuchtend-roter Farbe, dicht mit grünlich-gelben Borsten besetzt und von ledriger Schale umgeben, welche das süß-aromatisch schmeckende, milchig-weisse, geleeähnliche Fruchtfleisch schützt. Der mandelähnliche Same hängt fest am Fruchtfleisch. Die immergrüne Pflanze blüht und trägt zweimal jährlich, die 2,5 bis 5 Millimeter kleinen, süß duftenden Blüten stehen in aufrecht endständigen, 30 Zentimeter langen Rispen, die Frucht reift 15 bis 18 Wochen nach der Blüte. Der tragende Baum kann auf dem Höhepunkt seiner Kraft bis zu 6.000 Früchte mit einem Gesamtgewicht von rund 70 Kilogramm ausbilden.

Varietäten und Sorten

Neben dem Typ existieren zwei Varietäten:

Desweiteren existieren weit über 200 Zuchtformen.

Verbreitung

Der Rambutan ist in Südostasien weitverbreitet, als Kulturpflanze findet er sich in den Tropen 15° entlang des Äquators in Afrika, Kambodscha, der Karibik, Mittelamerika, Indien, Indonesien, Malaysia, den Philippinen und Sri Lanka, zunehmend auch in Teilen Australiens und Hawaiis. Der größte Produzent allerdings ist Thailand. Die ursprüngliche Heimat des Baumes ist unbekannt, vermutet wird der Indonesische Archipel. Als tropische Pflanze bedarf er Temperaturen oberhalb von 10°C sowie humoser und nährstoffreicher, gut drainierter Böden.

Vermehrung

Der Rambutan vermehrt sich über die haselnußgrossen Samen in der Frucht, wird aber in Kultur meist über Stecklinge vermehrt. Die Pflanze ist entweder männlich oder zwittrig und nicht selbstbefruchtend. Rambutan ist in Malaysia eine wichtige Nektarquelle für Bienen, die zugleich den Hauptbestäuber darstellen, weitere Bestäuber sind Schmetterlinge und Fliegen.

Verwendung

Frucht

Die Frucht ist ein in Asien weithin geschätztes Lebensmittel, das sowohl roh als auch in verschiedenen Zubereitungen verzehrt wird.

Samen

Auch der Same der Pflanze findet Verwendung, sein hoher Gehalt an Fetten und Ölen wird zur industriellen Herstellung von Küchenölen und Seifen verwandt.

Sonstiges

Die Wurzeln, die Rinde und die Blätter des Rambutan werden vielfältig als Heilpflanze in der asiatischen Volksmedizin gebraucht, finden aber auch als Farbstoff Verwendung.

Weblinks




     
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