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Raetia



Raetia (oder Rätien) war eine Römische Provinz. Sie reichte vom Bodensee bis zum AENUS (Inn) und unterteilte sich in RAETIA PRIMA (südlicher Teil) und in RAETIA SECUNDA (nördlicher Teil). Zwischen Kelheim und BOIODURO Passau war die DANUVIS (Donau) die Staatsgrenze und zugleich Verteidigungslinie nach Germanien. Westlich davon, zog sich der von Vespasian errichtete Limes entlang der Grenze in nordwestlicher Richtung. Der raetische Teil des Limes war ca. 166 km lang und diente als Schutz gegen die Germanen.

Die Eroberung Rätiens

Drusus zog 15 v. Chr über den Brennerpass und flankierend über den Reschenpass in das feindliche Gebiet und schlug eine gegen ihn gesandte Streitmacht in den Tridentiner Bergen in die Flucht. Im gleichen Jahr eroberte sein Bruder Tiberius, der spätere Kaiser des Römischen Reiches das Gebiet weiter westlich und erreichte über das Rheintal den Bodensee, wo sich das Gebiet der Vindelicer befand. In Rom wurden Drusus und Tiberius als Bezwinger der rätischen Burgen mit Triumphen gefeiert.

Wichtige Städte in Raetia waren AUGUSTA VINDELICORUM (Augsburg), CASTRA REGINA (Regensburg), CAMBODUNUM (Kempten) und FOETES (Füssen). Hauptort von RAETIA PRIMA war Chur.

Siehe auch: Römische Provinz, Römische Legion, Legionslager, Räter, rätoromanische Sprache




     
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