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Römische Mythologie



Die römische Mythologie beschäftigt sich mit den Vorstellungen der antiken römischen Mythographen über die Welt der Götter und Heroen. Die ursprüngliche römische Bauernreligion wurde vornehmlich von Personifikationen der Natur und von Naturereignissen beherrscht (z.B. Tellus = Erde, Ops = Ernte, Ceres = Feldfrüchte usw.). Erst ab dem 5. Jhd. v. Chr begannen die Römer unter dem vermittelnden Einfluss der Etrusker die Götterwelt der Griechen zu importieren. So entsprechen etliche Gestalten des römischen Götterhimmels denen der griechische Mythologie, doch ist die römische Mythologie nicht so stark wie die griechische mit Göttern und Heroen bevölkert. Die Gleichsetzung fremder Götter mit eigenen, die sog. Interpretatio Romana wurde zum besonderen Charakteristikum des römischen Umgangs mit fremden Kulten und Religionen.

Table of contents
1 Götterhimmel
2 Kult
3 Literatur
4 Siehe auch

Götterhimmel

Zum römischen Götterhimmel gehören unter anderem:

Jupiter - Blitz- und Donnergott, Gott des Humors und Göttervater
Juno - Göttermutter (Frau Jupiters)
Mars - Gott des Krieges
Merkur - Götterbote, Schutzgott der Reisenden, Kaufleute und der Diebe
Venus - Göttin der Liebe
Saturn - Gott des Ackerbaus (Vater Jupiters)
Ceres - Göttin des Wachstums
Pluto - Gott der aus der Erde kommenden Reichtümer und des Totenreichs
Diana - Göttin der Jagd
Luna - Göttin des Mondes
Fortuna - Göttin des Glücks und des Zufalls

In der römischen Mythologie gibt es neben den Hauptgöttern auch noch die sogenannten Laren und Penaten. Sie sind die Schutzgötter bestimmter Orte, Gebäude und Famlien.

Kult

Der Kult sah die Opferung von Tieren, Pflanzen und anderen Dingen vor. Hierbei musste der Ritus genau beachtet werden, da jeder Fehler den Zorn der Gottheit hervorrufen würde und nach einem Sühneopfer erneut vollzogen werden musste. Bereits das Versprechen im Text reichte dazu aus. An der Spitze der Priester stand der Rex Sacrorum, die Pontifices, in welchen die Flamines zusammengefasst waren und die Vestalinnen. Neben den genannten gab es noch zahlreiche Kollegien (Auguren, Haruspices, Quindecimviri, Septemviri) und Kultvereine (Arvalbrüder, Fetialen, Luperci, Salier (Religion), Titier, Augustales Claudiales, Augustales Flaviales, Augustales Hadriani, Augustales Antoniani).

Literatur

Siehe auch




     
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