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Prädestination



Prädestination (lateinisch für Vorherbestimmung) ist der persönliche Ratschluss Gottes über das ewige Heil oder die ewige Verdammnis des Menschen. Die erste strenge Prädestinationslehre entwickelte Augustinus. In der katholischen Kirche hat sich dagegen allgemein die Auffassung von einer bleibenden Entscheidungsfreiheit des Menschen gegenüber den Gnadengaben durchgesetzt. Die reformierte Theologie (Calvin, Zwingli) vertrat ursprünglich -- in manchen Kreisen bis heute -- die schärfste Prädestination, d. h. die grundsätzliche Vorherbestimmung jedes einzelnen Menschen entweder zur Seligkeit oder zur Verdammnis (doppelte Prädestination). Martin Luther stellte die Erwählung zum Heil in den Vordergrund. Eine strenge Prädestinationslehre vertritt auch der orthodoxe Islam.

siehe auch: Fatalismus, Willensfreiheit und Determination




     
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