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Plansequenz



Eine Plansequenz ist eine meist sehr lange Einstellung eines Films, in der eine abgeschlossene Handlung ohne Schnitt gezeigt wird. Eine Plansequenz wird gerne eingesetzt, um den Schauspielern - ähnlich dem Theater - mehr Raum zum spielen zu geben. Ihr Spiel kann sich in einem durchgehenden Fluss entfalten und wird nicht - wie in der klassischen Heransgehensweise im Film - in einzelne "Shots" zerlegt, die jeweils nur ein kleines Stück der Szene repräsentieren.

Eines der berühmtesten Beispiele für eine Plansequenz ist der Anfang von Orson Welles' Touch of Evil - Im Zeichen des Bösen. Als großer Meister der Plansequenz gilt jedoch der Nouvelle-Vague-Regisseur Jean-Luc Godard. Meisterhafte Beispiele von endlos langen Plansequenzen finden sich in seinem Film "Le Mépris" (dt. "Die Verachtung", mit Brigitte Bardot und Michel Piccoli). Ein ziemlich schnittloser Film ist auch "Stalker" von Andrei Tarkovsky.

Einen abendfüllenden Spielfilm in einer einzigen Einstellung drehte Regisseur Alexander Sokurow mit "Russian Arc".




     
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