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Pionierpflanze



Als Pionierpflanze (Pionierart) wird eine Art bezeichnet, die in noch nicht besiedeltes Gebiet vordringt. Pionierarten ertragen weitaus extremere Bedingungen als andere Arten. Im Verlauf der biologischen Sukzession beeinflussen sie das Biotop meist derart, dass sie selbst für andere Arten günstigere Bedingungen schaffen und von diesen verdrängt werden. Durch den Verlust von Extremstandorten (durch die Deposition von Nährstoffen (v.a. Stickstoff) und Kultivierung durch den Menschen) sind die meisten Pionierarten vom Aussterben bedroht oder ausgestorben.

Die Pionierart siedelt als erste auf neu entstandenen kahlen Flächen und bereitet so eventuell auch den Boden für nachfolgende Vegetation vor. Meist handelt es sich dabei um sehr widerstandsfähige genügsame Arten, die sich solchen Verhältnissen anpassen können und deren Verbreitungsart (flugfähiger Samen oder mit dem Kot von Vögeln) der Besiedlung der neuen Flächen entgegenkommt.

Neue Besiedlungflächen können bei Vulkanausbrüchen (Lavaflächen), großen Bränden, Erdrutschen (Schutt und Geröll), Veränderung der Küstenlinie und künstlichen Bodenbewegungen entstehen.

Einige Pionierpflanzen sind :




     
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