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Parasitismus



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Parasitismus ist die Wechselwirkung von Organismen unterschiedlicher Arten, bei denen der Vertreter einer Art, der Parasit, Nutznießer und der Vertreter der anderen Art, der Wirt-, der Geschädigte ist. Einige Parasiten sind auch Krankheitserreger des Menschen, mit oft tödlichem Ausgang. Parasiten (griech. Παρασιτος, para- für Neben und sitos für essen. Ursprünglich für Vorkoster bei Opferfesten, die dadurch ohne Leistung zu einer Speisung kamen. Auch Schmarotzer, von mittelhochdeutsch smorotzer - Bettler ) sind Organismen, die temporär oder dauerhaft auf Kosten anderer Lebewesen – so genannter Wirte – zur Befriedigung von Bedürfnissen (Nahrung, Fortpflanzung, usw.) leben. Dadurch muss eine ständige Anpassung an den Wirt erfolgen, dies zeigt sich in einer Koevolution von Wirt und Parasit. Man nimmt auch an, dass die geschlechtliche Fortpflanzung bei Bakterien aufgrund des Selektionsdruckessdruckes von Parasiten entstanden ist. Parasitäre Infektionen beim Menschen sind Infektionen durch Protozoen bzw. Protista und Wurminfektionen. Die Wissenschaft von den Parasiten ist die Parasitologie.

Table of contents
1 Formen des Zusammenlebens
2 Klassifizierung
3 Siehe auch

Formen des Zusammenlebens

Gegenseitiger Nutzen

Vorteil eines Partners

Bei der Symbiose sind beide Partner nur zusammen überlebensfähig (Flechte), wohingegen beim Mutualismus beide getrennt existieren können. Beim Kommensalismus und bei anderen Formen des Parasitismus findet eine Verschiebung hin zur Bevorteilung des Parasiten statt. Die stärkste Verschiebung zugunsten des Parasiten ist beim Raubparasitismus vorhanden, dabei wir der Wirt vom Parasiten getötet, damit sich der Parasit vermehren kann (Schlupfwespen). Kleptoparasitismus bezeichnet das Ausnutzen von Leistungen anderer (Stehlen von Nahrung, Ausnutzen von Nistgelegenheiten).

Klassifizierung

Pflanzen

Allgemein

Siehe auch

biotische Faktoren, Wirt (Biologie), Interspezifische Wechselbeziehungen




     
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