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Nolan Bushnell



Nolan Bushnell (* 5. Februar 1943 in Clearfield, Utah) ist Gründer der Computerfirma Atari, welche bis Anfang der 90er Jahre populär auf dem Markt der Videospiel-Entwicklung war.

Bushnell stammt aus einer Mormonen-Familie in Utah, ist selbst aber nicht religiös. Er studierte an den Universitäten von Utah und Stanford Elektrotechnik, wo er zum ersten Mal in Kontakt mit Computern kam. Er hatte sich Pläne gemacht, sein liebstes Automatenspiel zu dieser Zeit, "Space War" als Automatenfassung herauszubringen, scheiterte damit jedoch später an der Komplexität seines "Computer Space" genannten Automaten. 1970 gründete er mit einem Startkapital von gerade mal 250$ seine Computerfirma. Ursprünglich wollte er diese Firma Sygyzy nennen, aber zu seiner eigenen Überraschung gab es bereits einen Dachdecker unter diesem Namen und er wich auf den Namen Atari aus -- einen Begriff aus dem Go-Spiel, das er in seiner Freizeit gern spielte. Als Logo wählte er die stilisierte Fassung des japanischen Berges Fuji. Mit dem Spiel Pong begründete er 1972 den ersten Erfolg der Firma, musste dann aber einem juristischen Streit mit der Firma Magnavox in Kauf nehmen, welcher damit endete, dass selbige Firma von Atari bis 1976 einen Anteil des Erfolges bekam. 1978 verkaufte er Aktienanteile von Atari an Time Warner, ehe er 1979 die Firma verließ.

Im gleichen Jahr gründete er die Pizza-Fastfoodkette "Chuck E. Cheese's Showtime Pizza" [1], die sich vor allem die gute Unterhaltung ihrer "kleinen Gäste" zum Ziel setzte, weniger dagegen gute Pizzaqualität. Er musste die Firma nach anfänglichen Erfolg jedoch schließen.

In den 80er Jahren gründete er die Spielefirma Axlon, welche auch für den Atari 2600 Spiele produzierte, darunter auch das heute schon legendäre "Space Quest".

Anfang der 90er Jahre wurde er wegen Bankbetruges verurteilt.

Seit 1999 ist Bushnell Chef der Internetfirma Uwink.com, welche Automatenspiele über das Internet vertreibt.

Privat engagiert er sich u.a. für den internationalen Schüleraustausch und nahm auch selbst wiederholt Gastschüler auf.

Weblinks:




     
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