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New York City



Table of contents
1 Basisdaten
2 Geschichte
3 Sehenswürdigkeiten
4 Sport
5 Kriminalität
6 Jährliche Ereignisse
7 Kunst und Kultur
8 Verkehr
9 Weblinks

Basisdaten

;Land
USA
;Bundesstaat
New York
;Counties
Bronx County
Kings County
New York County
Queens County
Richmond County
;Einwohner
8 085 742 (2003)
;Bürgermeister
Michael Bloomberg (Republikaner)

New York, ist mit ca. 8 Millionen Einwohner auf 800 km² die größte US-amerikanische Stadt. Sie liegt an der Ostküste der USA im Bundesstaat New York an der Mündung des Hudson-River. Um sie vom Staate New York zu unterscheiden, wird sie inoffiziell auch New York City genannt. Der Spitzname der Stadt ist "The Big Apple" (der große Apfel). Heute umfasst sie neben Manhattan noch die Gemeinden (boroughs) Bronx, Brooklyn, Queens und Staten Island.

Geschichte

Einwohnerentwicklung
Jahr Einwohner
1750 22.000
1790 49.400
1800 79.200
1810 119.700
1820 152.100
1830 242.300
1840 391.100
1850 696.100
1860 1.174.800
1870 1.478.100
1880 1.911.700
1890 2.507.400
Jahr Einwohner
1900 3.437.200
1910 4.766.900
1920 5.620.000
1930 6.930.400
1940 7.455.000
1950 7.892.000
1960 7.782.000
1970 7.894.900
1980 7.071.600
1990 7.322.600
2000 8.008.000
2003* 8.085.700
(*) Schätzung

17. Jahrhundert

Die Stadt wurde
1621 als Nieuw Amsterdam an der Südspitze des heutigen Manhattan von niederländischen Siedlern gegründet und zur Hauptstadt der Kolonie Neu-Niederland ernannt. In der neu gegründeten Stadt herrschten bald chaotische Verhältnisse. Unter der Herrschaft von korrupten Gouverneuren nahm die Kriminalität enorm zu.

1647 entschloss sich die Holländische Westindische Kompanie wieder für Ordnung zu sorgen. Diese Aufgabe sollte Peter Stuyvesant übernehmen. Während seiner 17jährigen Amtszeit als Gouverneur wurden das erste Krankenhaus, das erste Gefängnis und die erste Schule gebaut. Als Schutz vor Überfällen ließ er im Norden der Stadt quer über die Insel einen Wall aufschütten, der später der dort verlaufenden Straße seinen Namen gab, der Wall Street. 1664 wurde die Stadt von den Engländern erobert und zu Ehren des Bruders des englischen Königs, Herzog James von York, in New York umbenannt.

18. Jahrhundert

Im 18. Jahrhundert war New York aktiv an der Unabhängigkeitsbewegung beteiligt. 1776 war sie für kurze Zeit das Hauptquartier George Washingtons, wurde dann aber von den Briten besetzt. Die Briten verließen die Stadt erst 1783, nachdem die amerikanische Unabhängigkeit auch von europäischen Staaten einschließlich Großbritannien anerkannt wurde. In den wirtschaftlich schwierigen Zeiten nach dem Krieg wurde 1792 die New York Stock Exchange gegründet.

19. Jahrhundert

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wuchs die Stadt schneller als je zuvor. 1811 beschlossen die Stadtplaner, die ganze Insel Manhattan, von der nur die Südspitze bebaut war, mit einem rasterförmigen Straßennetz zu überziehen. Die einzige Ausnahme war und ist bis heute der Broadway. Ein Wendepunkt in der Geschichte der Stadt war die Fertigstellung des Eriekanals 1825. Durch ihn wurde eine Verbindung zwischen New York, den grossen Seen und damit dem mittleren Westen geschaffen. Über Nacht wurde die Stadt zum größten Warenumschlagsplatz an der amerikanischen Ostküste.

Mitte des 19. Jahrhunderts begannen die Planungen für einen großen Stadtpark, den so genannten Central Park. Die Bauarbeiten dafür begannen 1858 und waren 1866 größtenteils abgeschlossen.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nahm der Strom der Einwanderer stetig zu. Iren, Italiener, Deutsche, alle kamen in der Hoffnung auf ein besseres Leben, doch die meisten verbrachten viele Jahre in Elendsquartieren. Durch das starke Wachstum musste die Verwaltung geändert werden. Die Bronx wurde 1874 zum Stadtteil von New York, die übrigen drei boroughs wurden 1898 eingegliedert. Bis heute haben sich die einzelnen Stadtteile sowohl in der Verwaltung als auch im Selbstverständnis ihrer Bewohner eine gewisse Eigenständigkeit bewahrt. So ist beispielsweise Little Italy die Bezeichnung für einen Stadtteil, der in erster Linie von italienisch-stämmigen Amerikanern bewohnt wird.

20. Jahrhundert

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde die Stadt zu einem Zentrum der Industrie und des Handels. In den wilden Zwanzigern geriet New York in einen Börsenrausch, der am 24. Oktober 1929 ein jähes Ende fand. Die Wirtschaftskrise traf New York hart. Die Arbeitslosenquote stieg auf über 25%. Die Menschen verloren ihre Arbeit und ihre Wohnungen. Die Wende kam durch die von Bürgermeister Fiorella La Guardia nach seiner Wahl 1933 aufgelegten Hilfs- und Bauprogramme. In den 30er Jahren entstanden die ersten Wolkenkratzer, zum Beispiel das Empire State Building oder das Chrysler Building, die zum Sinnbild der Stadt wurden.

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Nach dem Zweiten Weltkrieg ging es nach einer kurzen Phase des Optimismus schnell bergab. Die Mittelschicht zog in die Vororte und die Industrie wanderte ab. Wie viele andere US-Städte litt auch New York in den 60ernn unter Rassenunruhen. In den 70ernn nahm die Kriminalität überhand und 1975 musste die Stadt ihren Bankrott erklären. Im Wirtschaftsaufschwung der 80er Jahre nahm die Wall Street wieder eine führende Rolle in der Finanzwelt ein. In den 1990er Jahren erzielte der populäre New Yorker Bürgermeister Rudolph Giuliani mit der sog. Nulltoleranzstrategie einigen Erfolg, die Kriminalitätsrate fiel drastisch, und es wurde wieder chic, in der Stadt zu leben.

21. Jahrhundert

Im Herbst 2001 erlebte New York seinen schwärzesten Tag, als das World Trade Center bei den Terroranschlägen am 11. September 2001 zerstört wurde. An Stelle des World Trade Centers soll nun der Freedom Tower gebaut werden.

Sehenswürdigkeiten

Sport

Sportteams in New York sind unter anderem:

New York City ist einer der Kandidaten für die Austragung der Olympischen Sommerspiele 2012.

Kriminalität

Der Kriminalitätsbekämpfung kommt in New York eine wichtige Bedeutung zu. New York war der Ausgangspunkt der inzwischen weltweiten Bürgerinitiative Guardian Angels.

Jährliche Ereignisse

Kunst und Kultur

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New York war schon immer eine wichtige Kunststadt. Ende der Siebziger Jahre ging von New York die Graffiti-Bewegung aus. Sie hat sich über Städte wie Amsterdam, Berlin, Basel, Madrid, Sydney und Köln mittlerweile über die ganze Welt verbreitet. Für die Sprayer dieser Erde ist New York deswegen so etwas wie ihr Mekka.

Museen

Konzert / Oper / Ballett

Kirchen

Verkehr

Soweit es den Verkehr betrifft, ist New York eine sehr unamerikanische Stadt, denn die meisten Bewohner benutzen öffentliche Verkehrsmittel. Die Ursache sind unter anderem hohe Parkgebühren sowie hohe Gebühren für Brücken und Tunnel. Das New Yorker
U-Bahn-Netz, das einen 24-Stunden-Service bietet, ist eines der größten der Welt. Zusätzlich existiert ein gut ausgebautes Bus-Netz. Zwischen 1931 und 1956 befuhren die Straßenbahnen der New York and Harlem Railroad die Stadt.

Bahn

Der Bahnverkehr wird über die Bahnhöfe Grand Central Terminal und Penn Station abgewickelt.

Flughäfen

In New York gibt es zwei Flughäfen: John F. Kennedy International Airport und LaGuardia Airport. Außerdem gibt es noch Newark Liberty International Airport, der zwar am nächsten an Manhattan liegt und der älteste Flughafen in der New York Region ist, sich jedoch in Newark, New Jersey befindet. La Guardia wird überwiegend für Inlandsflüge verwendet.

Fähren

Die kostenlose Staten Island Ferry verbindet Manhattan und Staten Island. Zusätzlich gibt es zahlreiche kommerzielle Fähren über den Hudson sowie verschiedene Fähren, die Brooklyn mit Manhattan verbinden.

Taxi

Es gibt einerseits die berühmten gelben Taxis, die Yellow cabs, die man anhalten kann, indem man die Hand hebt und andererseits die car services, die man zuerst bestellen muss.

Weblinks

Die fünf Gemeinden (boroughs)




     
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