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Nördliche Kalkalpen



Nördliche Kalkalpen (engl. Northern Limestone Alps) nennt man eine Region der Alpen in Österreich und Deutschland. Sie sind eine lange Reihe von Gebirgszügen, welche die zentralen Bergketten der Alpen im Norden begleiten.

Table of contents
1 Gesteine der Kalkalpen und der Schweizer Nordalpen
2 Verlauf der Nördlichen Kalkalpen
3 Geologie
4 Gliederung

Gesteine der Kalkalpen und der Schweizer Nordalpen

Während die Zentralalpen meist aus Kristallingestein (Granit, Gneis) oder Schiefer bestehen (zum Beispiel Hohe Tauern), sind die Kalkalpen aus hellerem und poröserem Gestein aufgebaut. Außer Kalkstein kann es auch Dolomit und Mergel sein, teilweise Sandstein und Tonschiefer, sowie die Minerale Calcit, Quarz und Fluorit.

In der Schweiz besteht auch die im Nordwesten gelegene Region des Jura aus ähnlichen Gesteinen (Kalk, Mergel und Lehmschichten). Die Alpen selbst teilt man dort eher in Nord- und Südalpen statt nach dem Gestein.
Den Nördlichen Kalkalpen entsprechen in der Schweiz vor allem die Freiburgerer Alpen, Teile von Berner Oberland und Glarner Alpen, der Säntis (Alpstein) und das Rätikon.

Verlauf der Nördlichen Kalkalpen

Die Nördlichen Kalkalpen erstrecken sich in einer Breite von 25-45 km neben Teilen der Schweiz durch ganz Österreich (von Bregenz bis zum Wiener Becken) und durch Oberbayern. Sie verlaufen also durch folgende Bundesländer:
Vorarlberg, Tirol - Innsbruck, Bayern, Salzburg, nördliche Steiermark, Ober- und Niederösterreich. Jenseits des Wiener Beckens taucht nochmals Kalk im Leithagebirge des Burgenlandes auf.

Die Gipfelhöhen der Kalkalpen nehmen westwärts deutlich zu, steigen aber auch von Norden her mit den niedrigeren, bewaldeten Kalkvoralpen (in Oberösterreich und Niederösterreich) zu den felsigen Kalkhochalpen an.
Darunter die zwischen dem Bregenzer Wald und dem Lech gelegenen Allgäuer Alpen und die Nordtiroler Kalkalpen zwischen Fernpass und Tiroler Ache (mit der Zugspitze im Wettersteingebirge, dem Karwendel und der Nordkette bei Innsbruck).

Parallel dazu im Norden die Bayerische Alpen bis zum Mangfallgebirge (Wendelstein) und dem Kaisergebirge. Weiters Brandenberger Alpen, Salzburger Kalkalpen (Steinberge bis Tennengebirge) mit dem Watzmann (2713 m) in Berchtesgaden und dem Hochkönig-Massiv (2950 m). Höchster Gipfel dieser westlichen Bergketten ist mit 3036 m die Parseierspitze in den Lechtaler Alpen.

Östlich des Salzburger Tennengebirges sind die höchsten Kalk-Gebirgszüge das Dachstein-Massiv 2997 m und Totes Gebirge (bis 2515 m), Höllen-, Sengsen- und Ennstaler Alpen (im engen Bereich des Ennstals Gesäuse genannt), Hochschwab und Niederösterreichische Kalkalpen (Ötscher, Rax und Schneeberg 2075 m) und ihr Auslaufen im südlichen Wienerwald.

Geologie

Im Süden grenzen die Nördlichen Kalkalpen an die ursprüngliche geologische Unterlage, eine Grauwackenzone. Sie sind ein typisches Deckengebirge, das durch Aufschiebung über die Zentralalpen auf die nördlich gelegene Flyschzone und die Molasse entstand.

Wesentliche Bestandteile sind Gesteine des Mesozoikums, zu denen die alpine Trias die größten Kalkmassen beisteuert. Bekannte Formationenen und stratigrafisch markante Ausbildungen sind der Wettersteinkalk, die Werfener Schichten und Lunzer Schichten, sowie Dachsteinkalk und Hauptdolomit).

Es handelt sich um das Ostalpin.

Gliederung

(von Ost nach West)
Die Berchtesgadener-, Chiemgauer-, Ammergauer-, sowie Teile der Allgäuer Alpen und anderer Gebirgseinheiten werden als Bayerische Alpen bezeichnet.




     
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