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Morrowind



The Elder Scrolls III: Morrowind ist ein 3D Fantasy-Computer-Rollenspiel, entwickelt von Bethesda Softworks und vertrieben von Ubisoft. Morrowind wurde als Nachfolger von The Elder Scrolls I: Arena (1994) und The Elder Scrolls II: Daggerfall (1996), am 1. Mai 2001 europaweit in englischer Originalversion mit lokalisiertem Handbuch und lokalisierter Verpackung veröffentlicht. Eine komplett lokalisierte Fassung des Spiels folgte am 12. September 2002.

Eine an Konsolenverhältnisse angepasste Version von The Elder Scrolls III: Morrowind wurde am 6. Juni 2002 für Microsofts Spielekonsole XBox veröffentlicht.

Die Erweiterung (Add-On) The Elder Scrolls III: Tribunal (Ankündigung 9. September 2002), erreichte am 4. November 2002 den Goldstatus und wurde am 28. November 2002 für den PC veröffentlicht.

Das zweite Add-On The Elder Scrolls III: Bloodmoon wurde offiziell am 27.06.2003 angekündigt und erschien am 19. November 2003 in einer multilingualen Version für den PC.

Weder Tribunal noch Bloodmoon wurden für Microsofts XBox umgesetzt. Stattdessen wurde eine "Game of the Year"(GotY)-Version für den PC und die XBox herausgegeben, die Morrowind, Tribunal und Bloodmoon beinhaltet.

Morrowind wird im Allgemeinen als ein Referenzprodukt für Computer-Rollenspiele gesehen, da es in diesem Genre sowohl im Hinblick auf die spielerische Freiheit und die grafische Darstellung der Spielwelt neue Maßstäbe gesetzt hat. Von vielen Fachzeitschriften und Internetmagazinen wurde Morrowind als Spiel des Jahres 2002 ausgezeichnet (siehe [1]) und ist eines der meistverkauften Computer-Rollenspiele aller Zeiten.

Durch seinen Fokus auf die Einzelspieler und die mannigfaltigen Erweiterungsmöglichkeiten hat es eine große Fangemeinde gewinnen können, welche aktiv neue Inhalte für das Spiel entwickeln (siehe [2]).

Die Spielwelt

Den größten Reiz übt die riesige Spielwelt aus, in der die Abenteuer in Morrowind stattfinden, die Insel Vvardenfell. Sie besteht aus vielen verschiedenen Regionen und Orten. Die wichtigsten sind:

Vivec

Die größte Stadt auf Vvardenfell ist Vivec. Sie besteht aus mehreren großen Betoninseln, in denen die Bewohner Vivecs wohen und arbeiten. Im Süden befinden sich außerdem ein großer Tempel und der Palast des Halbgottes Vivec, nach dem die Stadt benannt wurde. Die einzelnen Inseln sind durch Brücken verbunden und haben jeweils mehrere Etagen. Es gibt außerdem Gondeln, mit denen man innerhalb Vivecs reisen kann.

Balmora

Die zweitgrößte Stadt der Insel heißt Balmora. Sie liegt am Fluss Odai und ist der Ratssitz des Hauses Hlaalu, eines von drei Fürstenhäusern auf Vvardenfell.

Ald'ruhn

Ald'ruhn ist eine Kleinstadt mitten im Aschländer-Gebiet. Sie ist Ratssitz des Fürstenhauses Redoran

Sadrith Mora

Die Magierstadt Sadrith Mora besteht wie alle Dörfer der Magier aus pilzartigen Häusern und einem hohen Magierturm. Sie ist Ratssitz des Hauses Telvanni.

Die Westspalte

Die Westspalte ist ein recht einladendes Gebiet auf Vvardenfell. Sie erstreckt sich im Westen der Insel und beinhaltet viele grüne Wiesen und kleine Wälder. Einige Bauern und Hirten haben sich hier niedergelassen.

Das Aschländer-Gebiet

Das Aschländer-Gebiet ist eine unwirtliche, trockene und größtenteils unbewohnte Wüste. Hier toben regelmäßig Sandstürme und hinter jeder Ecke lauert ein Klippenläufer.

Die Azuraküste

Die Azuraküste erstreckt sich im Norden und Osten der Insel. In den küstennahen Gewässern finden sich oft wertvolle Perlen.

Die Weidenländer

Die Weidenländer im Nordosten Vvardenfells sind ein sehr fruchtbares Gebiet. Hier hat sich auch ein Stamm der wilden Aschländer niedergelassen.

Der Rote Berg

Mitten auf der Insel thront dieser gewaltige Vulkan, auf dem sich der bösartige Gott Dagoth Ur niedergelassen hat. Da es in dieser Region von scheußlichen Monstern wimmelt, wurde rund um den Roten Berg ein magischer Wall, der Geisterwall, errichtet, der die Bewohner Vvardenfells von den Schrecken Dagoth Urs beschützen soll.

Die Gruppierungen

Auf Vvardenfell gibt es verschiedene Gruppierungen. Hier sind die wichtigsten:

Das Fürstenhaus Hlaalu

Das Fürstenhaus Hlaalu ist eine Gemeinschaft aus Händlern und Dieben. Ihm wird nachgesagt, dass es Verbindungen zur Verbrecherorganisation Camonna Tong hat.

Das Fürstenhaus Redoran

Das Fürstenhaus Redoran ist das kriegerischste unter den Fürstenhäusern. Sie haben ein sehr starkes Ehrgefühl und sind sehr stark mit dem Tribunal-Tempel verbunden. Die Redoraner sind mit dem Fürstenhaus Telvanni verfeindet.

Das Fürstenhaus Telvanni

Das Fürstenhaus Telvanni ist das Fürstenhaus der Magier. Im Osten der Insel gibt es einige Telvanni-Niederlassungen, die immer aus einem Magierturm bestehen, um den herum sich andere Telvanni niedergelassen haben. Mord und Totschlag sind bei den Telvanni eine durchaus gebilligte Methode, um (auch untereinander) Feinde loszuwerden. Die Telvanni sind mit dem Fürstenhaus Redoran verfeindet.

Die Gilden

Außerdem gibt es eine Reihe von Gilden, namentlich die Kriegergilde, die Magiergilde, die Diebesgilde, die Verbrecherorganisation Camonna Tong, den Kaiserlichen Kult, die Kaiserliche Legion, den Tribunal-Tempel, die legale Henkergilde Morag Tong sowie die Agentengilde Klingen.

Im Laufe des Spieles kann der Spieler theroretisch allen Gilden - mit Ausnahme der Camonna Tong - und einem der drei Fürstenhäuser beitreten. Von jeder der Organisationen bekommt er dann Aufgaben und Befehle, die ihm Erfahrung, Geld und eine höhere Position in der Gemeinschaft einbringen.

Die Gegner

Sobald der Spieler eine Stadt verlässt, wird er auch auf Gegner stoßen. Je nach Region sind das andere, aber einige häufige kommen in fast allen Gebieten vor:

Die Schlammkrabbe

Der wahrscheinlich am leichtesten zu besiegende Gegner.

Die Ratte

Am Anfang manchmal noch ein Problem, ist sie später nur noch lästig.

Der Klippenläufer

Der Klippenläufer sieht aus wie ein urzeitlicher Flugdinosaurier und findet sich praktisch überall auf Vvardenfell.

Der Guar

Einige Guars wurden von Hirten gezähmt, die meisten sind jedoch wild und gefährlich.

Der Ogrim

Einer der gefährlichsten Gegner ist der Ogrim. Zum Glück ist er nicht besonders häufig anzutreffen.

Skelette

Skelette gibt es in vielen Variationen, manche sind mit Äxten, manche mit Schwertern, Keulen oder Bögen bewaffnet. Sie sind hauptsächlich in den überall verstreuten Ahnengräbern zu finden.

Geister

Geister sind meist nicht sehr stark, man kann sie allerdings nur mit silbernen oder magischen Waffen verletzen. Wie die Skelette gibt es Geister fast ausschließlich in Ahnengräbern.

Daedra

Daedra leben an den verfallenen Daedra-Schreinen und stellen meist äußerst gefährliche Gegner da. Zu den Unterarten zählen u.a. Dremora-Fürsten, Sturm, Feuer und Eis-Atronache und Goldene Heilige. Der Singular von Daedra ist Daedroth.

Corprus-Monster

Corprus ist eine fast unheilbare Krankheit (Sie kann von Fyr auf Tel Fyr geheilt werden, aber man muss runter in das Corpusatorium und Janga Bardung finden und in Dwemerflugstiefel amnehmen). Wer sie bekommt, mutiert zu einem hässlichen Monster. Corprus-Monster gibt es hauptsächlich in der Region des Roten Berges.

Goldener Heiliger

Der Goldene Heilige ist wohl eines der stärksten Monster auf Vvardenfell. Gefangen in einem großen Seelenstein geben sie ein gutes Sümmchen her:80.000dr

Die Story

Am Anfang des Spieles wird man aus noch unbekannten Gründen aus dem Gefängnis entlassen und auf die Insel Vvardenfell gebracht. Dort erhält man ein Paket, das man einem gewissen Caius Cosades bringen soll, der sich in Balmora aufhält. Nach und nach lüften sich weitere Geheimnisse rund um einen mysteriösen Nerevarine-Kult, der die Wiedergeburt eines Helden erwartet, der alles Fremde von der Insel vertreiben soll. Gleichzeitig wächst die Macht des bösartigen Gottes Dagoth Ur, der in seiner Zitadelle auf dem Vulkan in der Mitte der Insel wohnt und den Spieler durch Alpträume kontaktiert.

Der TES(The Elder Scrolls)-Editor

Ein sehr mächtiges Werkzeug, das einem erlaubt, umfangreiche Erweiterungen dem Spiel hinzuzufügen. Von kleinen Änderungen, bis zu einem selber erstellten Haus oder Schloss, bis hin zu komplett neuen Städten, oder sogar einem komplett eigenständigen Spiel ist mit dem Editor alles möglich. Dank diesem Editor existieren im Internet bereits sehr viele Fanprojekte mit teils epischen Ausmaßen.

Weblinks




     
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