WEB LEXIKON: Ein Blick zurück
Hauptseite | Aktueller Wikipedia-Artikel

Metonymie



Metonymie (von griech. metonymia: Namensvertauschung, Umbenennung) ist als rhetorische Stilfigur eine Verschiebung.

Bei der Metonymie handelt es sich um eine Angrenzungsbeziehung. Es wird nicht das Eigentliche genannt, sondern etwas, das zu dem Eigentlichen in einer Angrenzungs- oder Nachbarschaftsbeziehung steht.

Beispiel für Metonymien:

Ähnlich wie die Metonymie sind Synekdoche und der speziellere Fall der Synekdoche, das pars pro toto aufgebaut. Verhalten sich die Wörter zueinander wie der Teil und das Ganzes, so spricht man von einer Synekdoche.

Beispiel für Synekdoche:

Beispiel für pars pro toto: Die Metonymie ist mit der Metapher insofern verwandt, als auch mit ihr etwas Uneigentliches durch Übertragung ausgedrückt wird. Die Übertragung vom einen Bildbereich in den anderen ist bei der Synekdoche und bei dem pars pro toto nicht in derselben Weise gegeben.

Weblinks


<< Metapher   |   Rhetorische Figuren   |   Onomatopoesie >>




     
Das Web Lexikon "Ein Blick zurück" bietet die Moeglichkeit auf einfache Art und Weise in den "alten" Wikipedia-Beiträgen zu blättern. Das Lexikon spiegelt den Stand der freien Wikipedia-Enzyklopädie vom August 2004 wider. Sie finden hier in rund 120.000 Artikel aus dieser Zeit Informationen, Erklärungen, Definitionen, Empfehlungen, Beschreibungen, Auskünfte und Bilder. Ebenso kommen Begriffserklärung, Zusammenfassung, Theorie, Information, Beschreibung, Erklärung, Definition und Geschichte nicht zu kurz. Ein Lexikon das Auskunft, Bericht, Hinweis, Bedeutung, Bild, Aufklärung, Darstellung und Schilderung zu unterschiedlichsten Themen kompakt auf einer Seite bietet.
Impressum ^ nach oben ^