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Medici



Die Familie Medici war im Florenz des 15. und 16. Jh. eine der einflussreichsten Faktoren im Kampf um Macht, Reichtum und Ansehen. Durch geschicktes Taktieren und ein unbarmherziges Ränkespiel stiegen sie von einer unbedeutenden reicheren Familie zu einer italienischen Großmacht auf.

Sie begründeten das moderne Bankwesen und dominierten die damalige internationale bzw. europäische Finanzwelt. Durch ihr Mäzenatentum und das weiterer nord-italienischer Kaufleute und Bänker entwickelten sich Florenz, Venedig, Mailand, Genua und auch Rom zu den kulturellen und wirtschaftlichen Metropolen der damaligen bekannten Welt und prägten (bzw. ermöglichten erst) das Zeitalter der Renaissance.

Die Medicis beherrschten Florenz bis 1730 (Unterbrechungen: 1494-1512, 1527-1530). Die von Cosimo begründete ältere Linie des Patriziergeschlechts starb 1537 mit Alessandro de Medici aus, der 1531 von Kaiser Karl V zum Herzog von Florenz erhoben worden war.

Ende April 2004 haben italienische Wissenschaftler damit begonnen die Gräber von insgesamt 49 Mitgliedern der Familie öffnen. Ziel sei es, die genauen Todesursachen, Krankheiten sowie Ernährungsgewohnheiten der Angehörigen zu erforschen. Zunächst wurden verschiedene Grabmäler in den Medici-Kapellen sowie in der Kirche San Lorenzo geöffnet. Dabei wurde gleich zu beginn der Untersuchungen eine sensationelle Entdeckung gemacht. Unter der Gruft von Gian Gastone wurde eine bishlang nicht bekannte Krypta entdeckt in der 8 Leichen gefunden wurden. Die italienischen Wissenschaftler versuchen nun herauszufinden unter welchen Umständen die Toten, unter denen sich auch Kinder und Jugendliche befinden, ums Leben gekommen sind und warum sie versteckt bestattet wurden. Es wird angenommen das es sich dabei ebenfalls um Angehörige des Medici-Geschlechts handelt.

Wichtige Mitglieder waren:

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