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Marxismus



Das Wesen des Menschen ist kein dem Individuum innewohnendes Abstraktum, sondern das Ensemble der gesellschaftlichen Verhältnisse. (Karl Marx)

Unter Marxismus versteht man eine Bewegung, die sich direkt auf die soziale und wirtschaftliche Theorie von Karl Marx und Friedrich Engels bezieht. Marxistische Ansätze, die ganz unterschiedliche Ableitungen vornehmen (Marx selbst wollte nicht als "Marxist" gelten), beinhalten meist:

Table of contents
1 Marxismus in den Gesellschaftswissenschaften
2 Themen des klassischen Marxismus
3 Theoretische Strömungen innerhalb des Marxismus
4 Kritiker
5 Weblinks
6 Literatur

Marxismus in den Gesellschaftswissenschaften

Marxistische und neomarxistische Theorien kommen insbesondere in vier Teilbereichen der Gesellschaftswissenschaften vor, nämlich der Politologie, der Soziologie der Volkswirtschaftslehre und der Geschichtswissenschaft.

Politologie und Politik

a) Analyse der politischen Vorgänge, Entwicklungen und Handlungen anhand der Theorie des historischen Materialismus.

b) Auf die konkrete politische Aktion bezogen, versteht man unter Marxismus die von Marx vorgenommenen Weiterentwicklungen des Sozialismus (organisiert in der Ersten Internationalen), insbesondere seinen im gemeinsam mit Friedrich Engels erarbeiteten kommunistischen Manifest entwickelten Kommunismus. Auf den ursprünglichen Kommunismus folgten einige theoretische Weiterentwicklungen, die zwar auf dem Marxismus aufbauen, jedoch mehr oder weniger davon abweichen: der Leninismus (Dritte Internationale) und der Stalinismus, der Trotzkismus (Vierte Internationale), der Maoismus und der jugoslawische Titoismus. Sie alle behaupten, den Kern des "wahren Marxismus" verstanden zu haben.

Verwandte politische Begriffe und Strömungen, die jedoch nicht direkt auf dem Marxismus beruhen: Sozialismus, Anarchismus, revolutionärer Syndikalismus.

Soziologie

a) Analyse der gesellschaftlichen Vorgänge mit Hilfe der Theorien des dialektischen Materialismus und historischen Materialismus.
b) Erklärung sozialer Vorgänge mithilfe der marx'schen Klassentheorie.

Marx selber analysiert die kapitalisitische Gesellschaft unter einer globalen Perspektive und bezieht auch andere Aspekte, wie z.B. wirtschaftliche, politische und philosophische Gesichtspunkte, mit ein.

Die Produktion materieller Güter betrachtet er als Startpunkt der menschlichen und zivilisatorischen Entwicklung, die jeweilige Organisation der Produktion als Angelpunkte der Geschichte.

Volkswirtschaftslehre

Analyse wirtschaftlicher Vorgänge mithilfe der marxschen Kapitalismustheorie.

Geschichtswissenschaft

In der marxistischen Geschichtswissenschaft stehen nicht die Individuen und ihre Handlungen im Mittelpunkt, sondern gesellschaftliche Gruppen und Klassen und wie sie versuchen, ihre unterschiedlichen wirtschaftlichen und politischen Interessen durchzusetzen. Ein Beispiel ist Marx Der 18. Brumaire des Louis Bonaparte, in dem er erklärt, warum sich eine mittelmäßige Persönlichkeit wie Louis Bonaparte sich zum Diktator aufschwingen konnte. Da bereits Hegel sich stark mit Geschichte beschäftigte, ist es kein Wunder, dass sich auch Marx Theorien, die auf Hegel aufbauen, oft als besonders fruchtbar für die Geschichtswissenschaften erweisen. ''siehe auch historischer Materialismus

Themen des klassischen Marxismus

Theoretische Strömungen innerhalb des Marxismus

Erste Anführer und Theoretiker der Arbeiterbewegung

Revisionismus

Marxismus- Leninismus

Offizielle Ideologie einzelner Staaten

weitere Theorien, die sich auf Marx berufen

Kritiker

Weblinks

Literatur


Beurteilung:

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