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Magnetooptischer Kerr-Effekt



1876 entdeckte John Kerr (1824-1907) eine Drehung der Polarisationsebene von Licht, das an ferromagnetischen Metalloberflächen reflektiert wird. Die Änderung des reflektierten Lichts in Abhängigkeit vom Magnetfeld wird als Magnetooptischer Kerr-Effekt (MOKE) bezeichnet. Der Magnetooptische Kerr-Effekt tritt in drei unterschiedlichen Formen auf, die sich durch in der Lage des Magnetfelds in Bezug zur Einfallsebene des Lichts definieren.

Table of contents
1 Polarer magnetooptischer Kerr-Effekt
2 Longitudinaler magnetooptischer Kerr-Effekt
3 Transversaler magnetooptischer Kerr-Effekt

Polarer magnetooptischer Kerr-Effekt

Beim polaren magnetooptischen Kerr-Effekt (PMOKE) liegt die Richtung des Magnetfelds senkrecht zur Oberfläche. Er bewirkt eine Drehung der Polarisationsebene des reflektierten Strahls.

Longitudinaler magnetooptischer Kerr-Effekt

Beim longitudinalen magnetooptischen Kerr-Effekt (LMOKE) liegt die Richtung des Magnetfelds parallel zur Oberfläche und in der Einfallsebene des Lichts. Er bewirkt wie der PMOKE eine Drehung der Polarisationsebene des reflektierten Strahls.

Transversaler magnetooptischer Kerr-Effekt

Beim transversalen magnetooptischen Kerr-Effekt (TMOKE) liegt die Richtung des Magnetfelds parallel zur Oberfläche und senkrecht zur Einfallsebene des Lichts. Dieser Effekt tritt nur auf, wenn das einfallende Licht in der Einfallsebene polarisiert ist (p-Polarisation). Er bewirkt ein Änderung in der Intensität des reflektierten Strahls und keine Drehung der Polarisationsebene wie der PMOKE und der LMOKE.

Siehe auch: Magnetooptik




     
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