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Linearmotor



Linearmotoren folgen demselben Funktionsprinzip wie ein Drehstrommotor, wobei die ursprünglich kreisförmig angeordneten elektrischen Erregerwicklungen auf eine ebene Fahrbahn von prinzipiell unbegrenzter Länge appliziert sind.
Der "Läufer", der im Drehstrommotor rotiert, wird beim Linearmotor von dem längs bewegten Magnetfeld über die Fahrstrecke gezogen. Der Läufer kann dabei im Prinzip ein beliebiges und unmagnetisches Metallstück sein.
Die zusätzlich erforderliche Abstandshaltung zwischen Läufer und Linear-Wicklung kann z.B. mit Rädern auf der Fahrbahn oder auf zusätzlichen Schienen oder durch elektromagnetisch geregeltes Schweben erfolgen.

Einsatz in Werkzeugmaschinen

Linearmotoren kommen auch zunehmend in Werkzeugmaschinen, bei welchen es auf eine hohe Dynamik ankommt, zum Einsatz. Grund ist der Wegfall einer rotatorischen Bewegung, der es erlaubt mit einem Antrieb und ohne Umschaltung eines Getriebes Vorschubgeschwindigkeiten von 1 mm/min bis zu höchsten Eilganggeschwindigkeiten zu ermöglichen. Einschränkend sind hier jedoch die Vorschubkräfte. Linearmotoren werden deswegen häufig in Positionierachsen oder bei Werkzeugmaschinen ohne direkten Werkstückkontakt eingesetzt, etwa Plasmaschneidanlagen, Laserschneidanlagen oder Wasserstrahlschneidanlagen. Aufgrund der in einer Werkzeugmaschine begrenzten Einbauverhältnisse und der hohen Leistungsdichte der Linearmotoren kommt eine Luftkühlung des aktiven Teils in der regel nicht in Frage. Hinzu kommt, dass der lokale Wärmeeintrag die Werkzeugmaschine punktuell erwärmen würde und so die Genauigkeit verschlechtern würde. Deswegen kommen überwiegend wassergekühlte Linearmotoren bei Werkzeugmaschinen zum Einsatz.

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