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Lebensmittel



Lebensmittel, früher auch Viktualien genannt (lat. vivere = leben), werden durch die Basis-Verordnung Lebensmittel-Recht (VO 178/2002), die am 21. Februar 2002 in Kraft getreten ist, wie folgt definiert : Lebensmittel sind alle Stoffe oder Erzeugnisse, die dazu bestimmt sind oder von denen nach vernünftigem Ermessen erwartet werden kann, dass sie in verarbeitetem, teilweise verarbeitetem oder unverarbeitetem Zustand von Menschen aufgenommen werden (Artikel 2). Zu Lebensmitteln zählen auch Getränke, Kaugummi sowie alle Stoffe, einschließlich Wasser, die dem Lebensmittel bei seiner Herstellung oder Ver- oder Bearbeitung absichtlich zugesetzt werden.

Nicht zu den Lebensmitteln gehören: Futtermittel, lebende Tiere, soweit sie nicht für das Inverkehrbringen zum menschlichen Verzehr hergerichtet worden sind, Pflanzen vor dem Ernten, Arzneimittel, kosmetische Mittel, Tabak und Tabakerzeugnisse im Sinne der Richtlinie 89/622/EWG des Rates, Betäubungsmittel und psychotrope Stoffe, Rückstände und Kontaminanten.

Genussmittel, wie Tabak oder Alkohol werden auch vom Menschen aufgenommen, dienen jedoch nicht dem Aufbau oder Unterhalt des menschlichen Körpers.


Die Funktionen der Lebensmittel können aufgrund von ihrem Nutzen wie folgt eingeteilt werden:

Table of contents
1 Nährwert
2 Genusswert
3 Gesundheitswert
4 Kommunikations- oder Bedeutungswert

Nährwert

Der Nährwert ist ein Mass um den physiologischen Brennwert eines Lebensmittels zu qualifizieren und quantifizieren. Meist fasst man unter dem Begriff Nährwert nur den Brennwert, also die dem Körper zur Verfügung gestellte Energie zusammen.

energieliefernde Nahrungsbestandteile

Diese Komponenten der einzelnen Lebensmittel liefern dem Körper in erster Linie Energie. Sie werden deshalb auch als Brennstoffe bezeichnet.

nicht-energieliefernde Nahrungsbestandteile

Nicht-energieliefernde Nahrungsbestandteile können zwar auch Energie liefern , jedoch ist dies nicht der Hauptzweck. Vereinfacht werden sie auch als Baustoffe bezeichnet.
Proteine sind wegen der Aminosäuren für die zelluläre Proteinsynthese notwendig. werden vorallem für die Erregungsleitung, Elektrolyte und die Knochenstruktur benötigt. Wasser erfüllt wichtige Transport- und Elektrolytfunktionen in den Zellen und den Blutgefässen.

Wirkstoffe

Ebenfalls zu den nicht-energieliefernden Nährstoffen zählt man die Wirkstoffe. Sie sind meist essentiell. Spurenelemente wirken oft als Coenzyme.

weitere mögliche Lebensmittelbestandteile

Diese regen den Appetit und die Verdauung an.

Genusswert

Sensorische
Wahrnehmung mit den menschlichen Sinnen

Gesundheitswert

Vielen Lebensmitteln wird eine natürliche Heilkraft nachgesagt, was wissenschaftlich schwer zu beweisen ist.

Diätlebensmittel verfügen oftmals nicht über weniger Kalorien als herkömmliche Nahrung. Sie dienen meist nicht zur Gewichtsreduktion.

Kommunikations- oder Bedeutungswert




     
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