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Lausitzer Kultur



Die Lausitzer Kultur ist eine bronzezeitliche und eisenzeitliche Kultur in der zweiten Hälfte des 2. Jahrtausends v. Chr. Manchmal wird der eisenzeitliche Abschnitt auch als Billendorfer Kultur abgetrennt. Sie ist bei Stämmen im Gebiet von Saale, Spree bis zur Donau, Weichsel und Slowakischem Erzgebirge (Mittelslowakei) zu finden. Über die von den Trägern dieser Kultur gesprochene Sprache wissen wir mangels schriftlicher Zeugnisse nichts. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde von deutschen Forschern wie Gustaf Kossinna eine nordillyrische "Volkszugehörigkeit" behauptet, während der Tscheche Pic und vor allem der polnische Forscher Jozef Kostrzewski in ihnen Urslaven sahen. Siedlungen aus Pfostenhäusern waren typisch für die Lausitzer Kultur, wie auch die meisten anderen bronzezeitlichen Kulturen Mitteleuropas. Befestigte Burgen finden sich sowohl auf Bergrücken als auch in sumpfigen Niederungen.



     
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