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Ktesiphon



Ktesiphon war unter den Parther und den Sassaniden Hauptstadt des Perserreichs. Sie lag ca. 30 km südöstlich von Bagdad am linken Ufer des Tigris. Die Parther gründeten sie als Gegenstück zum griechischen Seleukia, welches jedoch weiterhin eine wichtige Rolle spielte. Die Stadt hatte zeitweise um die 500,000 Einwohner und diente im Winter als Residenz des Herrschers. Sie wurde mehrmals von den Römern erobert bzw. belagert, konnte von ihnen aber nie gehalten werden. Nach der persischen Niederlage von Qadisija (siehe Islamische Expansion), wurde die Stadt 636 n. Chr. von den Arabern erobert und teilweise zerstört. Erhalten sind jedoch wundervolle Überreste, besonders des Palastes.

Literatur

J. Kröger: Ctesiphon, in: Encyclopaedia Iranica, Bd. VI, S. 446-448.

Siehe auch: http://www.iranchamber.com/history/ctesiphon/ctesiphon.php




     
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