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Klosters-Serneus



Klosters-Serneus ist eine Gemeinde im Kreis Klosters, Bezirk Prättigau/Davos des Kantons Graubünden in der Schweiz.

Die 1'127 bis 1'209 m ü. M. gelegene Gemeinde im Schweizer Kanton Graubünden ist Kurort und Wintersportplatz. Sie befindet sich am Fluss Landquart im in diesem Bereich sehr breiten Talkessel des oberen Prättigaus.

Ortsteile der etwa 3'500 Einwohner zählenden Gemeinde sind Auja, Klosters-Dorf, Klosters-Platz, Monbiel, Selfranga und Serneus.

Klosters hat seinen Namen von dem 1222 erstmals urkundlich erwähnten Prämonstratenserkloster Klösterli im Walt, später St. Jakob. Seit dessen Aufhebung im Jahre 1528 ist davon allerdings nur noch der romanische Turm der Pfarrkirche geblieben (1921 erneuert), die sich in Klosters-Platz (1.209 m) befindet. Schräg gegenüber von dieser Kirche befindet sich das Alte Rathaus (Jeuchenhaus) von 1680, ein schönes Holzhaus im Prättigauer Stil mit gemauerten Sockel und wappengeschmückten Portal. In einem wiedereingerichteten Bauernhaus aus dem 16. Jahrhundert befindet sich das kleine, Lokalgeschichte vermittelndes Heimatmuseum Nutli Hüschi.

Etwa 1.5 km talabwärts von Klosters-Platz befindet sich Klosters-Dorf, 1'127 Meter hoch gelegen.

Seit 1889 ist Klosters an die Landquart-Davos-Bahn der Rhätischen Bahn angeschlossen. Die Bahnhöfe Klosters-Dorf, Klosters Platz und Cavadürli (1'352 m) sind seitdem Endpunkt für unzählige Touristen, seit 1904 auch für Wintersportler. In den Anfangsjahren war der Bahnhof Klosters-Platz noch Kopfbahnhof. So erlebte ihn auch noch Hans Castorp in Thomas Manns Zauberberg:

Es gab Aufenthalte an armseligen Bahnhofshäuschen, Kopfstationen, die der Zug in entgegengesetzter Richtung verließ, was verwirrend wirkte, da man nicht mehr wusste, wie man fuhr, und sich der Himmelsgegenden nicht länger entsann.

Seit 1930 ist Klosters-Platz Durchgangsbahnhof; die Strecke nach Davos führt seitdem durch einen Kehrtunnel. Die Landquart-Brücke (Maillard-Brücke) von 1930 ist 1993 allerdings einem Neubau gewichen, denn die Vorbereitungen für die neue Vereina-Linie liefen damals an. Seit der Eröffnung der modernen Schienenverbindung ins Engadin besitzt Klosters einen perfekten Bahnanschluss in fast alle Himmelsrichtungen. In Selfranga wurde ein Autoverladebahnhof gebaut.

Rund um Klosters findet der Skifahrer unzählige Abfahrtspisten. Über 40 km gespurte Loipen warten auf den Langläufer. Zum Gotschnagrat (2'285 m), auf dem sich ein Restaurant befindet und von dem man einen weiten Blick ins Prättigau und zur Silvrettagruppe hat, führt von Klosters-Platz aus eine Seilbahn hoch. An der Zwischenstation Gotschnaboden (1'780 m) beginnt eine 3.2 km lange Rodelbahn, die nach Klosters hinunterführt.




     
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