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Kirchenlatein



Das Kirchenlatein ist eine grammatikalisch vereinfachte Form des Lateins, das sich in der Zeit nach der Völkerwanderung in der Mitte und im Westen Europas verbreitete.

Es lehnt sich in etwa an die literarische Sprache Cäsars an - dessen Bellum Gallicum bis heute den besten Einstieg in den Lateinunterricht abgibt - und diente auch dazu, vielen auszubildenden Priestern den Zugang zur lateinischen Sprache der Liturgie zu erleichtern.

Latein wurde ab etwa 500, als sich viele Arianer wieder dem katholischen Glauben zuwandten, im Westen des früheren Römischen Reiches bzw. dessen Nachfolgestaaten die vorherrschende Sprache im offiziellen Schriftverkehr. Als Sprache der Gebildeten, der Rechtswissenschaft und der vereinzelt entstehenden Hochschulen (studia generalia). In vereinfachter Form wurde sie nicht nur für den Klerus die Sprache der Gottesdienste, sondern auch für viele Theologen und Philosophen.
Im letzten Jahrhundert wurde das Kirchenlatein allerdings von manchen "klassischen Philologen" wenig geschätzt und der Volksmund sprach bei Leuten, die es nicht gut beherrschten, von Küchenlatein.

Eines der berühmtesten Werke des frühen Kirchenlateins ist die Vita Severini von Eugippius. Sie ist auch für Historiker eine Fundgrube von Details aus den politischen Wirren am Ende der Völkerwanderungszeit.

Im frühen Europa wurde K.L. auch zur Schriftsprache aller kirchlichen und weltlichen Urkunden bzw. der Diplomatik - teilweise bis in die 1960er Jahre. So ist die Originalsprache z.B. aller Konzilsdokumente des Vatikanischen Konzilss 1962-1965 eine klare, relativ anspruchsvolle Form des Kirchenlateins.

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