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Kernwaffenteststopp-Vertrag



Der Kernwaffenteststopp-Vertrag (engl.: Comprehensive Nuclear-Test-Ban Treaty, CTBT) ist ein noch nicht in Kraft getretener internatonaler Vertrag über ein umfassendes Verbot von Nuklearversuchen. Er wurde von der Genfer Abrüstungskonferenz ausgearbeitet und im September 1996 von der UN-Generalversammlung angenommen. Seitdem liegt er der internationalen Staatengemeinschaft zur Unterzeichnung und Ratifizierung bereit. Er tritt in Kraft, sobald diejenigen 44 Länder ratifiziert haben, die laut Angaben der IAEA Atomenergieanlagen nutzen und somit über eine Kernwaffentechnologie verfügen.

Bisher (Stand: Januar 2004) haben 32 der 44 Nuklear-Staaten den Vertrag ratifiziert. Drei der zwölf restlichen Staaten haben den Vertrag noch nicht unterzeichnet. Dies sind

Die übrigen neun Staaten, die zwar unterzeichnet, aber noch nicht ratififiziert haben, sind Deutschland und Österreich haben das Abkommen 1998, die Schweiz 1999 ratifiziert.

Sobald der Vertrag in Kraft tritt, nimmt die autonome Überwachungsorganisation CTBTO ihre Arbeit auf. Bis dahin ist eine "Vorbereitende Kommission" mit Sitz in Wien seit 1997 damit beauftragt, ein weltweites Überprüfungssystem aufzubauen.

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