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Kerguelen



Die Kerguelen sind eine Inselgruppe im subpolaren Gebiet nördlich der Antarktis (Mittelpunkt bei 49°20' Süd, 70°20' Ost).

Die Hauptinsel erstreckt sich über eine Fläche von 6.675 km², die Gesamtfläche beträgt 7.215 km², somit sind die Kerguelen etwas kleiner als z.B. Korsika. Die höchste Erhebung ist der Mont Ross mit einer Höhe von 1.850 m. Der Mont Ross wurde erst zweimal bestiegen.
Das Klima ist kalt und windig - was eine Folge der globalen Nord-Süd-Asymmetrie ist (siehe Schiefe der Ekliptik und die Anmerkung bei Falkland).

Die See ist meist rau, vor allem wegen der offenen Lage im südlichen Indik. Ihre Entstehung verdankt Kerguela hauptsächlich dem Vulkanismus - denn unter der Inselgruppe liegt im Erdmantel ein sog. Plume.

Die Insel gehört politisch zu Frankreich (Französische Süd- und Antarktisgebiete).

Die Kerguelen wurden von Yves Joseph de Kerguelen de Trémarec am 12. Februar 1772 entdeckt. Auch James Cook erkundete die Inselgruppe 1776 und benannte sie als "Inseln der Verzweiflung". Ihren endgültigen Namen erhielten die Inseln dann aber doch nach ihrem ursprünglichen Entdecker.

Die permanente Einwohnerschaft der Station "Port-aux-Francais" beträgt im Winter etwa 40, im Sommer bis 100 Wissenschaftler.

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